Freitag, 10. September 2021

Selbsthilfegruppe: Pflege zu Hause

Die Bezirksgemeinschaft Pustertal hat vor einigen Jahren eine Selbsthilfegruppe gegründet, wo Angehörigen zu Wort kommen können, die zu Hause für die Pflege zuständig sind.

„Was in der Gruppe besprochen wird, bleibt auch in der Gruppe“.
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„Was in der Gruppe besprochen wird, bleibt auch in der Gruppe“. - Foto: © shutterstock
Die Pflege zu Hause bringt die Angehörigen immer wieder an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Deshalb hat die Bezirksgemeinschaft Pustertal schon vor mehreren Jahren eine Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige ins Leben gerufen.

Präsident Robert Alexander Steger ist überzeugt, „dass diese Initiative ein wichtiger Beitrag ist, um pflegende Angehörige bei ihrer für die Gesellschaft so wertvollen Arbeit zu unterstützen“.

Die Kleingruppe trifft sich monatlich im Sozialsprengel Bruneck, Paternsteig 3. Gemeinsam werden Fragen zur Pflege erörtert, persönliche Erfahrungen und hilfreiche Informationen ausgetauscht. Dabei gilt die Regel: „Was in der Gruppe besprochen wird, bleibt auch in der Gruppe“.

Bei den Treffen fühlen sich die pflegenden Angehörigen nicht mehr allein und schöpfen im Gespräch mit anderen Betroffenen Mut und Kraft. Der Solidaritätsgedanke in der Gruppe hat einen heilsamen Charakter und ermöglicht es, manche Schwierigkeiten anders zu betrachten. Mit dem Psychologen Andreas Huber können bei Bedarf auch persönliche Anliegen vertieft werden.

Inzwischen steht die Gruppe auch über die sozialen Medien untereinander in Kontakt und auf Anfragen kann schnell eingegangen werden.

Die Teilnahme an den monatlichen Treffen ist kostenlos. Interessierte können persönlich oder telefonisch mit Gruber Martha von der Anlaufstelle für Pflege und Betreuung über die Telefonnummer 0474/537870 in Kontakt treten.

stol