Die große Lösung lässt aber noch auf sich warten, und auch der geplante Buswendeplatz wird heuer nicht gebaut.<BR /><BR />Demetz geht es nicht schnell genug weiter. Im Herbst sei über das Verkehrsproblem gesprochen worden, und man sei sich einig gewesen, dass es mehr Busse brauche zu den Pässen, wenn der Autoverkehr eingeschränkt wird, denn die Beförderungskapazität der Aufstiegsanlagen sei zu gering. „Aber die Busse müssen auch fahren können in dem ganzen Verkehr, und sie müssen am Joch auch wenden können, was bei dem großen Ansturm dort derzeit fast unmöglich ist“, schildert Demetz. <BR /><BR />Abhilfe soll hier ein Wendeplatz knapp unterhalb des Jochs schaffen, ungefähr dort, wo heute das Grödner Willkommensschild steht. „Das Projekt wurde bereits letztes Jahr erstellt“, sagt Demetz. Der Grund gehört dem Alpenverein CAI. Mit ihm muss ein Vertrag abgeschlossen werden; die CAI-Vollversammlung hat ihn bereits genehmigt. <BR /><BR /><embed id="dtext86-60216223_quote" /><BR /><BR />Im Februar wurde die Sache bei einer Sitzung mit den Landesämtern besprochen. Die urbanistische Umwidmung kann die Landesregierung laut Demetz ohne Änderung des Bauleitplans beschließen; es braucht aber ein positives Gutachten der Ämter für Urbanistik und Umwelt. „Und das soll 10 Monate bis ein ganzes Jahr dauern“, sagt Demetz und fragt: „Wie ist das möglich?“ Das Projekt kann also heuer nicht umgesetzt werden. Demetz will aber versuchen, einen provisorischen Wendeplatz einzurichten. <BR /><BR />Einen Schritt weiter ist dagegen das Parkplatzmanagement, das bereits in Wolkenstein anzeigen soll, ob und wo im Ort und auf den Pässen noch Parkplätze frei sind. „Die Anzeigetafeln stehen, sind aber noch nicht in Betrieb“, sagt Bürgermeister Demetz und fährt fort: „Ich hoffe, dass die Leute die Anzeigen dann auch wahrnehmen.“<BR /><BR />Im Moment suchen die Gemeinde und der Tourismusverein einen Aushilfs-Ortspolizisten, der wie im vergangenen Sommer dabei hilft, das Verkehrschaos auf den Pässen in Grenzen zu halten. <BR /><BR />Die von Natur- und Umweltschützern geforderte zeitweise Sperre der Pässe wird es vorerst nicht geben, dann dazu wäre eine Änderung der Straßenverkehrsordnung notwendig, die noch nicht erreicht wurde.<BR />