Insgesamt nehmen 47 Südtiroler Einrichtungen an diesem vom Verband der Seniorenwohnheime initiierten Projekt teil. "Die Qualitätsinitiative wurde im Jahr 2008 begonnen, um einen Prozess der ständigen Qualitätssteigerung in Gang zu setzen. 19 Heime haben das Projekt letztes Jahr abgeschlossen, weitere 18 Heime schließen nächstes Jahr ab", so der Verband der Seniorenwohnheime Südtirols. Ziele des Projektes sind die Steigerung der Lebensqualität der Heimbewohner und die Verbesserung des Dienstleistungsangebotes durch nachhaltige organisatorische Veränderungen. „Die Seniorenwohnheime arbeiten mit Menschen für Menschen. Dementsprechend sind wir immer wieder in unserer Arbeit mit Herausforderungen konfrontiert. Gerade solche Projekte wie die Qualitätsinitiative helfen, Probleme zu lösen und transparent damit umzugehen“ erklärte Verbandspräsident Norbert Bertignoll in Schloss Prösels bei der Begrüßung. „Eine Pauschalierung der Probleme ist falsch und nicht angebracht. Helfen können wir nur, wenn wir auftretende schwierige Situationen offen ansprechen und diese mit allen Beteiligten möglichst optimal lösen, zum Wohle des Heimbewohners“, betonte Bertignoll. „Die Seniorenwohnheime haben sich von karitativen Einrichtungen zu modernen Dienstleistungsbetrieben entwickelt. In Südtirol haben die Heime einen sehr hohen Standard erreicht. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns ausruhen können, denn Qualität ist ein dynamischer Prozess, der uns täglich herausfordert“, betonte Verbandsdirektor Oswald Mair. „Für die Zukunft hat der Verband bereits das Konzept ‚Relevante Qualitätskriterien in der Altenarbeit (RQA)’ erstellt, das in engster Kooperation mit den Heimen selbst die Qualitätssicherung und Entwicklung garantieren soll“.