<b>Von Florian Mair<BR /></b><BR />„Etwa 25 Automaten hat mir der Unbekannte seit Juni an verschiedenen Orten mit roher Gewalt aufgebrochen – sogar bei helllichtem Tag“, sagt er. „Ich gehe von einem Täter aus, der systematisch vorgeht. Dass in der Vergangenheit hin und wieder ein Automat geknackt wurde, war keine Seltenheit. Doch derzeit vergeht kaum ein Tag, an dem nicht wieder ein aufgebrochener Automat gemeldet wird.“<BR /><BR />Abgesehen hat es der Dieb natürlich nicht auf die Grabkerzen, sondern auf das Münzgeld. „In jedem Automaten befindet sich ein kleines Gefäß, in dem die Münzen gesammelt werden“, erklärt Rottensteiner. „Der Täter geht mit schwerem Gerät vor, um an die Münzen zu gelangen. Das sieht man daran, wie die Automaten danach aussehen. Der Dieb kann maximal etwa 100 Euro pro Automat erbeuten, wenn alle Kerzen verkauft sind.“<h3> Die Kosten für die Reparaturen sind enorm </h3>Besonders ärgerlich sei, dass der Täter wiederkomme und auch bereits aufgebrochene Automaten, die anschließend repariert und zusätzlich verstärkt worden seien, ein weiteres Mal nicht verschone. Die Kosten für die Reparaturen seien enorm – sie gingen bislang insgesamt in den vierstelligen Bereich. <BR /><BR />„Natürlich erstatte ich jedes Mal Anzeige bei den Carabinieri“, sagt Rottensteiner. Gleichzeitig appelliert er an Friedhofsbesucher, „verdächtige Beobachtungen umgehend den Behörden zu melden“. Angeblich werden derzeit auch vermehrt Opferstöcke in Kirchen aufgebrochen. Ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht, ist nicht bekannt.