Staatsanwältin Luisa Mosna hat dies am Freitag beantragt. Demnach wird voraussichtlich die Vorverhandlung übersprungen, der Fall geht direkt in die Hauptverhandlung.Dem 41-Jährigen Bozner wird sexuelle Gewalt unter erschwerten Umständen vorgeworfen.Am 3. Jänner soll Morghen versucht haben, eine hilflose, bewegungsunfähige Frau in einer Bozner Pflegeklinik zu vergewaltigen (STOL hat berichtet). Eine Krankenschwester hörte bei einem Kontrollgang Geräusche aus dem Zimmer, schaute nach und entdeckte den Mann. Dieser suchte dann sofort das Weite.Psychiatrisches Gutachten soll erstellt werdenAller Voraussicht nach wird die Verteidigung nun ein psychiatrisches Gutachten beantragen.Sollte dem nicht so sein, wird Mosna selbst ein solches Gutachten in Auftrag geben.Damit soll einerseits der psychische Zustand Morghens geklärt werden, vor allem aber soll festgestellt werden, ob der Mann gemeingefährlich ist.Nach Tat geweintBei einem Verhör im Jänner kurz nach seiner Festnahme hatte Morghen angegeben, „wie besessen von Strümpfen“ zu sein.Der 41-Jährige soll – laut eigenen Angaben – im Alter von acht bis zehn Jahren von seinem Kindermädchen missbraucht worden sein.Wie nun bekannt wurde, soll Morghen seine schlimme Tat nach dem Vorfall bewusst geworden sein: Er soll sich angeblich wenig später auf eine Bank gesessen und geweint haben.stol