Die Südtiroler Hochschülerschaft hilft Studierenden beim Ausfüllen des Online-Formulars der Studienbeihilfe. An PC-Terminals im Bozner sh.asus-Büro können Studierende zusammen mit den Mitarbeitern der sh.asus Ansuchen stellen. Eine weitere Neuerung betrifft alle Studierenden in Italien außerhalb Südtirols: Sie müssen an ihrer Universität um eine Reduzierung der Studiengebühren ansuchen, um den Restbetrag von der Hochschulförderung erstattet zu bekommen.„Leider keine Neuigkeiten gibt es in punkto Stipendienhöhe und Einkommensgrenze, sodass es de facto durch die Inflation zu einer Verschlechterung kommt“, so die Südtiroler Hochschülerschaft.Sie bemängelt, dass die Landesregierung offenbar nicht die Meinung der Studenten teile, wonach in Zeiten der Krise eine gute Ausbildung umso wichtiger und stärker zu fördern sei. „Da die Mieten in den Universitätsstädten und die Lebenshaltungskosten überdurchschnittlich steigen, wird es speziell für die Angehörigen der vielzitierten Mittelschicht zur Quadratur des Kreises, wenn sie ihren Kindern ein Studium ermöglichen wollen.“Die sh.asus ruft die Landesregierung auf, ihre Ausgabenpolitik zu überdenken und „weniger in Großprojekte als in die Zukunft unseres Landes zu investieren.“Informationen zu Studienbeihilfen gibt es während der Öffnungzeiten (Mo-Fr: 9-12.30 Uhr und Mo-Do: 14-17 Uhr) auch telefonisch (0471/974614) oder per E-Mail (bz@asus.sh).