Denn sowohl für die in den AIRE-Listen eingetragenen Auslandsitaliener als auch für bestimmte andere Personengruppen, wie beispielsweise das Militär, Staatsangestellte oder Professoren, die nur zeitweilig im Ausland verweilen, sei eine eigene Regelung für die Wahlen getroffen worden.„Diese Personen können ihre Stimmabgabe über die jeweilige italienische Botschaft oder das zuständige Konsulat abwickeln und müssen so nicht extra in ihre Wohnsitzgemeinde in Italien reisen“, so die Südtiroler Hochschülerschaft in einer Pressemitteilung am Mittwoch.Es sei deshalb unverständlich und diskriminierend, dass mit den Studierenden genau jenen Staatsbürgern diese Erleichterung verwehrt wird, für die die Kosten für die Heimreise am schwersten wiegen, so die sh.asus.„Einerseits beklagt man in Italien die geringe Anzahl Studierender, die im Ausland studieren oder dort einen Erasmusaufenthalt absolvieren, auf der anderen Seite werden sie dann in der Regelung zu den anstehenden Wahlen einfach übergangen.“Besonders im Hinblick auf kommende staatsweite Wahlen oder Referenden bestehe in dieser Hinsicht dringender Handlungsbedarf.stol