3 Felsblöcke – teilweise mit einem Durchmesser von 2 Metern – waren am . April bis ins Industriegebiet Lahn gedonnert. Die Gemeinde Auer baut nun einen Schutzwall oberhalb des Gewerbegebiets: Rund 6 Meter hoch und 4 Meter breit soll der rund 140 Meter lange Schutzwall werden. Dazu Bürgermeister Martin Feichter. <BR /><BR />Mehrere 100 Kubikmeter Porphyrgestein rutschten am 1. April aufgrund der außerordentlich intensiven Regenfälle im Frühling von einem Felsvorsprung auf einer Höhe von rund 500 Metern ab. Die meisten Felsbrocken kamen im Wald oberhalb des Industriegebiets zum Stehen, doch 3 Blöcke fanden ihren Weg bis ins Gewerbegebiet.<BR /> Ein Block traf laut Bürgermeister Martin Feichter den Zufahrtsweg eines Handwerksbetriebes, während ein größerer Brocken im Ausmaß von rund 10 Kubikmetern das Rolltor an der Nordseite durchbrach und bis ins Innere einer Werkstatt donnerte. Ein weiterer Felsblock traf die Außenmauer eines anderen Betriebsgebäudes und beschädigte dabei eine Stützmauer aus Zyklopensteinen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.<BR /><BR />„In höchster Dringlichkeit wurde die Projektierung eines ersten Bauloses für einen geeigneten Schutzwall in Angriff genommen, um die Sicherheit der Betriebe im Gewerbegebiet Lahn zu garantieren“, sagt Bürgermeister Martin Feichter. Dafür wurden alle Betriebs- und Grundeigentümer zu einem Informationstreffen in das Rathaus eingeladen, wobei Bürgermeister Martin Feichter, Volkmar Mair, der Direktor des Amtes für Geologie und Baustoffprüfung, und Geologe Thomas Pinter die Situation erläuterten.<h3> Amt für Zivilschutz übernimmt 80 Prozent der Kosten</h3>Nachdem das Projekt von Ing. Christian Scherer und Thomas Pinter ausgearbeitet und durch den Gemeinderat genehmigt worden war, schritt die Gemeinde Auer im Eilverfahren zur Vergabe der Arbeiten. Die Ausschreibungssumme für den rund 140 Meter langen Schutzwall betrug 984.415.08 Euro plus Mehrwertsteuer. <BR /><BR />Den Zuschlag erhielt das Unternehmen Goller Bögl mit einem Abschlag von 50,08 Prozent, so Feichter. Das Amt für Zivilschutz des Landes Südtirol beteiligt sich aufgrund der hohen Dringlichkeit mit 80 Prozent der Kosten an den Arbeiten. Die Restfinanzierung geht zu Lasten der Gemeinde.<BR /><BR /> Die Bauzeit für den rund 6 Meter hohen und 4 Meter breiten Wall beträgt 180 Tage.<BR /><BR /> Kurz vor Beginn der Arbeiten wurden wiederum alle Betriebs- und Grundeigentümer zu einem Ortsaugenschein eingeladen. „Die Gemeindeverwaltung ist überzeugt, mit diesem Eingriff die Sicherheit im Gewerbegebiet Lahn entscheidend verbessern zu können“, sagt Bürgermeister Martin Feichter.<BR /><BR /> Der Wanderweg bleibt bis zum Abschluss der Arbeiten gesperrt.