Dienstag, 07. Mai 2019

Siegesdenkmal: Bröckelnder Patient wird untersucht

Am Dienstagvormittag sind die Schäden am bröckelnden Denkmal in Bozen untersucht worden.

Die Berufsfeuerwehr hat für die Untersuchung eine 45 Meter hohe Leiter zur Verfügung gestellt. - Foto: DLife
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Die Berufsfeuerwehr hat für die Untersuchung eine 45 Meter hohe Leiter zur Verfügung gestellt. - Foto: DLife

Wie berichtet, hatte Anna Vittorio, die Direktorin der Abteilung für Kultur in Bozen am Sonntag mitgeteilt, dass mit dem Museumsamt Verona ein Lokalaugenschein mit Technikern aus Bozen für Dienstag vereinbart worden war.

Die Berufsfeuerwehr stellte für die Untersuchung eine 45 Meter hohe Leiter zur Verfügung, um die angereisten Techniker des Landesdenkmalamts von Venedig an die interessierte Stelle zu hieven. Die Experten gaben kurz darauf auch schon eine erste Einschätzung ab. Das Problem sei ein Bruch in der Platte, die sich von der Fassade gelöst hatte. 

Denkmal wurde erst vor 5 Jahren repariert

Das Siegesdenkmal hatte am frühen Samstagvormittag angefangen, zu bröckeln. Gleich mehrere Marmorteile fielen zu Boden. 

735.000 Euro sind für die Erhaltung des Denkmals und für die Behebung der Schäden bereitgestellt worden. Vor 5 Jahren renoviert, sei für ein faschistisches Relikt immer sofort Geld vorhanden, kritisiert Roland Lang, der Obmann des Südtiroler Heimatbunds; laut ihm geriet die  italienische Firma vor 5 Jahren während der Sanierung in  Schwierigkeiten und habe die Arbeiten möglicherweise nicht fachgerecht ausgeführt.

Auch „Südtirol Heute“ hat davon berichtet.

stol

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