Schulstadträtin Emanuela Albieri und Claudia Tomio, Schulamtsdirektorin der Gemeinde, wollen den Schwarzen Peter, den sie von der Burggräfler Bezirksgemeinschaft in Sachen Nachmittagsbetreuung für die deutschen Grund- und Mittelschulen bekommen haben, nicht auf sich sitzen lassen. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/dicke-luft-in-meran-das-ist-doch-ein-schlechter-witz-und-wir-im-falschen-film" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(Wir haben berichtet)</a><BR /><BR />Den Schwarzen Peter reichen Albieri und Tomio an die Vereine wie „Die Kinderwelt“ oder an den Jugenddienst Meran weiter. „Sie sollen den Nachmittagsbetreuungsdienst direkt mit den Schulen abwickeln und beim Land und Gemeinde die Finanzierung beantragen. Wir sind nicht die ,Badantinnen‘ der Vereine “, so Albieri und Tomio.<BR /><BR />Aber zunächst betonen sowohl Stadträtin Albieri als auch Amtsdirektorin Tomio, dass die „Steuerung und Koordinierung der Nachmittagsbetreuung“ sehr wohl auch von der Bezirksgemeinschaft übernommen werden könne. Sie verweisen dabei auf Artikel 4 der Landesbestimmung. <BR /><BR />„Wir sind sind für die Koordinierung, fürs zur Verfügung stellen von Räumlichkeiten und für Information zuständig, aber wir sind nicht die ,Badantinnen‘ des Vereins Kinderwelt oder des Jugenddienstes. Die italienischen Vereine, die die Nachmittagsbetreuung anbieten, tun das auch in Eigenregie und das seit 15 Jahren“, unterstreicht Stadträtin Emanuela Albieri. <BR /><BR />„Die Vereine wissen von der Sommerbetreuung sehr wohl und gut, wie das mit der Prozedur der Ansuchen funktioniert. Sie müssen das Projekt einreichen. Das ist nicht die Aufgabe der Gemeinde, das ist Aufgabe der Organisationen. Wir haben dafür weder die Zeit noch die Zuständigkeit oder die personellen Mittel, dies zu tun“, so Amtsdirektorin Claudia Tomio .<BR /><BR />Man verstehe, dass die Organisation der Nachmittagsbetreuung „für die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt eine Zusatzbelastung ist“. „Im ersten Jahr haben wir das mit der Bezirksgemeinschaft so vereinbart. Wenn sie heuer die Nachmittagsbetreuung organisiert hat, dann hat die Bezirksgemeinschaft diesen Vereinen einen Gefallen gemacht, aber nicht uns als Gemeinde. Nach 2 Jahren Eingewöhnungszeit sollten sich die Vereine auf deutscher Seite selbst bewegen“, sagen Albieri und Tomio. Die Gemeinde werde es nicht tun.