Besonders schlimm sei die Situation längs der Promenade von der Rätiabrücke abwärts bis zur Eisenbahnbrücke. „Schon untertags wird hier gedealt. Da sitzen diese Männer auf den Bänken der Promenade auf der Höhe der Landesberufsschule Savoy und verkaufen vormittags Drogen an junge Leute. Mein Nachbar hat auch die Polizei gerufen. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1324683_image" /></div> <BR />Am Abend kann man sich nicht mehr trauen, die Promenade unterhalb der Evangelischen Kirche hinunterzugehen“, sagt Stirner. Betroffen sei auch die Speckbacher-Straße, das Areal rund um die Himmelfahrtskirche, der Bahnhofspark und Teile der Carducci-Straße (siehe Grafik unten), so Stirner. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1324671_image" /></div> <BR /><BR />Sie hat bereits am 25. Mai eine E-Mail an den Stadtrat geschrieben. „Der Bereich Promenade vermittelt mittlerweile den Eindruck eines rechtsfreien Raumes. Die Gegend ist stark verschmutzt, insbesondere unter den Parkbänken sammelt sich regelmäßig Müll an. Gruppen von Männern halten sich dort täglich auf und hinterlassen Getränkedosen, Flaschen sowie verschiedenste Abfälle, die unter die Bänke oder in die Wiese geworfen werden; teils sogar direkt in die Passer. Immer wieder werden zudem Parkbänke von der Promenade in die Passer geworfen. Es liegt uns fern, ausländerfeindlich zu argumentieren. <BR /><BR />Tatsache ist jedoch, dass es sich bei den Männergruppen auf der Promenade sowie rund um Maria Himmelfahrt um ausländische Personen – nicht um Touristen – handelt, die sich dort vor allem in den Abendstunden versammeln, Lärm verursachen und trotz Mülleimer ihren Müll hinterlassen. Von Polizeikontrollen ist praktisch keine Spur zu sehen“, schrieb Stirner auch im Namen weiterer Anrainer. Auch „die Drogensituation“ sei Stadträtin Antonella Costanzo und Bürgermeisterin Katharina Zeller bekannt.<BR /><BR />Ein Anrainer am Theaterplatz sagt hingegen: „Das, was der Barbetreiber beschreibt <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/meraner-barbesitzer-die-situation-geraet-hier-voellig-ausser-kontrolle" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(hier mehr dazu)</a>, passiert täglich am Theaterplatz und drum herum. Ab 19 Uhr ist dieser Bereich ein rechtsfreier Raum. Das wissen alle. Alle anderen könnten das auch sehen, wenn sie wollten. Mit täglichen Ausweiskontrollen könnte die öffentliche Hand ,lästig sein und vor allem Präsenz‘ zeigen“, sagt er.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1324674_image" /></div> <BR /><BR />Das sieht auch Stadtviertel-Präsident <b>Sergio Fabiano</b> (Bild) so. „Die Streifen halten nicht an, sondern fahren durch. Es braucht hier viel mehr Kontrollen. Die keine Aufenthaltserlaubnis haben, müssen gehen. Im Bahnhofspark wird vor den Augen aller gedealt. Hier bekommt man alles zu sehen. Das sind Leute, die nicht arbeiten. Schaut man genauer hin, riskiert man. Selbst die Ostwestclub-Betreiber wurden bedroht, weil Leute nicht eingelassen wurden. Der Spielplatz und der kleine Bolzplatz vor der Kirche gehören nicht mehr den Kindern und sind verdreckt. Bin ich mit meinen Enkeln unterwegs, brauche ich 1.000 Augen“, so Fabiano.