<BR />Am Mittwochmorgen waren die drei Männer aufgebrochen, um in den Wäldern der sizilianischen Gemeinde Montagnareale ihrer Leidenschaft nachzugehen – der Jagd. <BR /><BR />Wann genau die Tat begangen wurde, ist nicht klar: Laut lokalen Medienberichten soll sich ein Bekannter des 82-Jährigen unter den drei Jägern auf die Suche nach dem Freund gemacht haben, nachdem dieser seine Anrufe nicht mehr beantwortet hatte. <h3> Freund von Todesopfer entdeckte Leichen </h3> Der Zeuge soll dann die Leichname entdeckt und den Notruf abgesetzt haben. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt – Indiskretionen zufolge wurden die leblosen Körper der beiden jüngeren Jäger, zwei Brüder im Alter von 26 und 44 Jahren, in einiger Entfernung voneinander entdeckt. <BR /><BR />Die Ermittler versuchen derzeit Antworten auf eine Reihe von Fragen zu finden. Offenbar wiesen alle drei Leichen Schusswunden auf. Klar ist aber nicht, wer geschossen hat. Die Waffen sollen die Jäger zum Zeitpunkt ihres Todes noch bei sich getragen haben. <h3> Mehrere Hypothesen </h3> Alle Ermittlungshypothesen werden geprüft – dass einer der Jäger die anderen beiden und schließlich sich selbst erschossen haben könnte wird genauso wenig ausgeschlossen wie die Beteiligung einer weiteren Person, die auf der Flucht sein könnte. Die Hypothese der Beteiligung einer oder mehrerer weiterer Personen schließt wiederum eine mögliche Exekution durch kriminelle Organisationen nicht aus. <BR /><BR />Wie in der Presse am Tag nach der Bluttat zu lesen steht, sollen die drei jedoch weder amtsbekannt gewesen sein, noch sollen Hinweise Kontakte zu Mafia-Kreisen vorliegen. <BR /><BR />Über den Fortgang der Ermittlungen schweigen sich die Behörden aus – auch bestätigten sie nicht offiziell die Identität der drei Todesopfer. Der Mann und Freund von einem der Todesopfer, der die leblosen Körper entdeckt hatte, wurde gestern noch von den Carabinieri vernommen. Seine Aussagen könnten womöglich Antworten auf die vielen offenen Fragen zum Dreifachtod enthalten.