Der Hubschrauber „Leone“ - dessen Einsatzbasis Treviso ist, der aber vor allem das Belluneser Berggebiet versorgt - war auf dem Weg zu einer der zahlreichen Schutzhütten in den Dolomiten, um einer Person zu helfen, die einen gesundheitlichen Notfall erlitten hatte, und bereitete sich darauf vor, auf der Notlandefläche zu landen, die leicht an dem großen auf den Boden gemalten „H“ zu erkennen ist.<BR /><BR />Leider befanden sich in diesem Moment etwa ein Dutzend Touristen dort, die sich in der Sonne sonnten und sich im Übrigen keinen Millimeter bewegten, als sich „Leone“ näherte.<BR /><BR />Der Hubschrauber musste daher seine Route ändern und verlor auf diese Weise wertvolle Minuten, wobei der Bergrettungsdienst dies in den sozialen Medien auch zum Anlass nahm, die Hüttenbetreiber<BR />„zurechtzuweisen“: „Wir wissen, dass sie ständig beschäftigt sind, aber wir bitten sie höflich, die Landeflächen zu kontrollieren und eventuelle Personen aufzufordern, sie freizumachen.“<BR /><BR />Der Vorfall löste scharfe Reaktionen aus. „Wir haben es mit einem Verhalten zu tun, das als unzivilisiert zu bezeichnen untertrieben<BR />ist: Es ist inakzeptabel, dass es Menschen gibt, die nicht verstehen, dass die Landeplätze keine 'Zementstrände' sind. Für diejenigen, die die Gesundheit anderer gefährden und damit auch unsere Berge missachten, sind sehr hohe Strafen erforderlich“, sagte Dario Bond, Regionalrat für die Berge Venetiens, der sich seit jeher kämpferisch gegen „ungezogene Touristen“ steht.<BR /><BR />Das Verhalten von Touristen in den Bergen sorgt immer wieder für Aufsehen - auf verschiedensten Weisen. Seine Leidenschaft für das Skifahren ist einem Unternehmer aus Brescia im vergangenen Jahr teuer zu stehen. <BR /><BR />Bei einem Kontrolldienst auf den Skipisten der renommierten Bergortschaft Madonna di Campiglio bemerkten die Carabinieri von Riva del Garda einen Hubschrauber, der über das Gebiet flog, um dann direkt auf der Piste Grosté auf 2.400 Meter Höhe zu landen. Der 65-jährige Unternehmer, Giorgio Bortolo Oliva, stieg aus dem Hubschrauber, schnallte die Skier an und begann die Abfahrt, wie die Polizei berichtete. Genau in diesem Moment holten ihn die Sicherheitskräfte ein. Er musste daraufhin eine Strafe in Höhe von 2.000 Euro.