Insbesondere Schneeschuhwanderer, aber auch Tourengeher kommen nun voll auf ihre Kosten, weiß der Pfelderer zu erzählen.<BR /><BR />Thomas Brunner (39) ist im Dörfchen Pfelders beheimatet, eine Gegend weitab vom Schuss, die nach üppigem Schneefall tatsächlich noch märchenhaft anmutende Bilderbuchlandschaften vorzuweisen hat. Und üppig Schnee ist im hoch gelegenen Pfelderer Tal normalerweise kein Thema, wenngleich Thomas Brunner nicht umhinkommt, auf den bisher überaus schneearmen Winter zu verweisen. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1268826_image" /></div> <BR />Derzeit kommen vor allem die Schneeschuhwanderer auf ihre Kosten, weil weder Niederschlag noch schlechte Sicht das Erlebnis trüben. Ganz im Gegenteil: Leichtes Schneegestöber, das gedämpfte Versinken in der frischen Unterlage und die vielen Nuancen von Weiß vermitteln ein Gefühl von Glückseligkeit und ein Stück weit wohl auch die Illusion, sich aus dem Alltagstrott einfach ausklinken zu können. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1268820_image" /></div> Als Kind war Thomas Brunner in den Pfelderer Bergen als Hirte unterwegs, die Geländekenntnisse kommen ihm heute zugute. Ist er mit einer Gruppe Tourengeher unterwegs, geht es üblicherweise hoch hinaus. „Etwas vom Schönsten beim Tourengehen ist das Gefühl, die eigene Spur ins Gelände zu legen sowie danach natürlich die Abfahrt im frischen Pulver“, weiß er zu berichten. Für das perfekte Tourenerlebnis sollte indessen auch die Sicht stimmen: Wer jemals im rötlichen Licht der untergehenden Sonne über die Hänge gewedelt ist, weiß, wovon die Rede ist. <BR /><BR />Eine Zeit lang hat Thomas Brunner seinen Lebensunterhalt als gelernter Schlosser verdient, bald schon trat er der Bergrettung bei, ehe er vor fünf Jahren die Ausbildung zum staatlich geprüften Berg- und Skiführer erfolgreich abschloss und heute als „TomAlpin“ signiert. Die Berge sind sein Wohnzimmer, Naturerlebnisse sein tägliches Brot. <BR />„Einen schöneren Beruf könnte ich mir nicht vorstellen“, meint der 39-Jährige lächelnd. Es genügt, einige seiner Fotos anzusehen, um ihm beizupflichten.