„Der Alpenverein leistet Präventionsarbeit und bei uns in Südtirol gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Neueinsteiger, um sich vorzubereiten“, sagt Steinegger. Mit einer neuen Strategie will der AVS heuer die Vorbereitungskurse auf lokale Ebene und in die Sektionen bringen, „damit Mitglieder in der Nähe ihres Heimatortes teilnehmen können und nicht teure Kurse mit Übernachtung buchen müssen“, ergänzt Steinegger.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1230930_image" /></div> <BR /><BR />Bei den Kursen werde nicht nur das theoretische Wissen zu geeigneter Ausrüstung und Tourenplanung vermittelt, die Interpretation des Lawinenreports erklärt und der Umgang mit der Notfallausrüstung geübt, sondern auch unterwegs „im Gelände geübt, Gefahren zu erkennen“, erinnert Steinegger an den wichtigen Aspekt, sich mit den Bedingungen im Hochgebirge vertraut zu machen, um dann auch entsprechend eigenverantwortlich handeln zu können.<BR /><h3> „Kameradenrettung ist Um und Auf“ </h3> Im Falle eines Lawinenabgangs mit Verschütteten sei „Kameradenrettung das Um und Auf“, weshalb dies auch ständig geübt werden sollte. Der Fokus des Alpenvereines liegt aber in der Prävention, sprich durch Ausbildung vorzubeugen, dass Wintersportler in eine solche Gefahrensituation geraten, so Steinegger. <BR /><BR />„Eine Lawine unterscheidet nicht zwischen Schneeschuhen und Tourenskiern“, erinnert er daran, dass auch Schneeschuhwanderungen ein großes Risiko bergen können. Deshalb seien besonders Urlauber gut beraten, sich gut zu informieren, bevor sie auf eine Schneeschuhtour aufbrechen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1230933_image" /></div> <BR /><BR /><h3> „Haltet euch an lokale Regeln“ </h3> Im Winter sind tausende Touristen in Südtirols Bergen unterwegs – die Neueinsteiger unter ihnen haben womöglich in ihrer Heimat nicht dieselben Möglichkeiten wie in Südtirol, sich auf Skitour, Schneeschuhtour oder Freeride vorzubereiten. <BR /><BR />Deshalb gelte besonders für unerfahrene Urlauber, „lieber nicht allein unterwegs“, bringt es Steinegger auf den Punkt. Für Gäste empfiehlt es sich, eines der Angebote der Bergsteigerschulen zu nutzen oder mit einem Südtiroler Bergführer mitzugehen.<BR /><BR />„Haltet euch an die lokalen Regeln“ lautet darüber hinaus der dringende Appell Steineggers an alle, die ihre Skitour entlang von Pisten unternehmen wollen. Die alpine Gefahr mag geringer sein, „aber es gilt das Pistengesetz und Verstöße können zu rechtlichen Problemen führen“. Pisten sind nachts nicht befahrbar, weil sie zu Baustellen werden – tagsüber sind Pistentouren auch verboten, es sei denn, es gibt eine ausgewiesene Aufstiegsroute“, so Steinegger. Welche Pisten wann Tourengehern den Aufstieg und die Abfahrt erlauben, steht <a href="https://alpenverein.it/unterwegs/bergsport/pistentouren/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">auf der Webseite des AVS. </a>