<h3> Das Gespräch danach – bitte strukturiert</h3>Ein abschließendes Gespräch hilft, Missverständnisse auszuräumen. Die US-Psychologin Galena Rhoades empfiehlt in der „New York Times“ dabei die sogenannte Sprecher-Zuhörer-Technik: Eine Person spricht, die andere hört zu und fasst das Gesagte in eigenen Worten zusammen. <BR /><BR />Dann wird gewechselt. Mithilfe dieser Struktur können Paare effektiver kommunizieren.<BR /><BR />Die Regeln: kurze Sätze, keine Unterbrechungen, beim aktuellen Thema bleiben, keine alten Konflikte ausgraben, Ich-Botschaften formulieren – ein möglicher Satzanfang wäre: „Ich habe mich X gefühlt, als Y passiert ist.“<h3> Zum Abschluss: Zeichen der Nähe</h3>Ist das Gespräch geglückt und der Konflikt beigelegt, kann ein kleines Zeichen helfen, die emotionale Brücke zu schlagen – ein Lächeln, ein Witz, eine Umarmung oder andere Streit-Schluss-Rituale.<BR /><BR />Und wenn der Konflikt wieder aufflammt? Pause und danach einen neuen Klärungsanlauf nehmen. Manche Dinge brauchen mehr als ein Gespräch, so Rhoades, die Co-Autorin des Buches „Fighting for Your Marriage“ ist – was auf Deutsch sowohl „um die Ehe kämpfen“ als auch „Streiten für die Ehe“ bedeutet.