<b>Von Petra Schwienbacher</b><BR /><BR />Langhaarkatzen sollte man bereits früh ans Bürsten gewöhnen, denn ihr Haar verfilzt schnell. Rassen wie Perser oder Britisch Langhaar sollten täglich gebürstet werden, um lose Haare auszubürsten und um zu verhindern, dass sie bei der Fellpflege zu viele Haare verschlucken und sich dadurch ein Haarballen bildet. <BR /><BR />Geeignet sind zur Fellpflege spezielle Katzenbürsten und -kämme, die es im Zoofachhandel zu kaufen gibt. Gestartet wird am Kopf oder an den Beinen. Danach arbeitet man sich über den Rücken und die Seiten vor. Der Bauch und der Hals werden zum Schluss gebürstet. Achtung: Am Bauch sind viele Katzen besonders empfindlich. <BR /><BR />Während des Bürstens darf man seine Katze ruhig immer mal wieder belohnen (Leckerlis). Gebürstet wird nicht zu fest und immer mit der Fellwuchsrichtung. Tipp: Darauf achten, dass nichts ziept, denn das mögen die empfindlichen Vierbeiner gar nicht. Der Schwanz sollte daher vorher mit den Fingern, mit einem Kamm mit großen Zacken oder einem speziellen Entwirrungskamm entwirrt werden. <h3> Fell- und Hautprobleme</h3>Die meisten Katzen haben ein seidiges und glänzendes Fell, andere wiederum kämpfen mit Fellproblemen. Ursachen dafür sind häufig Allergien, Schuppen oder Krankheiten, aber auch mangelnde Pflege. Schuppen und verfilzte Stellen können vor allem beim Fellwechsel schon mal vorkommen. Dagegen hilft meist regelmäßiges Bürsten oder ein Schuss Lachsöl im Futter. <BR /><BR />Schuppen und auch andere Veränderungen wie beispielsweise übermäßige Talgproduktion (fettiges Fell) sollte man besser vom Tierarzt abklären lassen, da sie gesundheitliche Ursachen haben können. Schuppen können auch aufgrund von Parasiten, durch einen Pilzbefall oder Diabetes auftreten.<BR /><BR />Starker Haarausfall mit schütterem Haarkleid und kahlen Stellen kann durch Stress verursacht werden. Kommt Juckreiz dazu, sind oft Allergien oder Parasiten die Ursache. Kommt es zu kreisrunden oder ovalen Stellen mit entzündeter Haut, kann ein Hautpilz den Haarausfall verursachen. Achtung: Dieser muss unbedingt behandelt werden, denn er kann auch uns Menschen befallen.<h3> Katze nicht baden!</h3>Katzen muss man aus hygienischen Gründen nicht baden, allerdings gibt es Ausnahmesituationen, die ein Bad eventuell erfordern – das kann beispielsweise ein Parasitenbefall oder eine starke Verunreinigung (durch Kot etc.) sein.<BR /><BR />Ist Baden unumgänglich, müssen ein paar Dinge beachtet werden: Haustiere dürfen nur mit speziellen Shampoos gewaschen werden, die die natürliche Schutzbarriere der Haut nicht angreifen, der Raum sollte Zimmertemperatur haben, damit die nasse Katze nicht friert, und die Wanne mit einer rutschfesten Unterlage oder einem untergelegten Handtuch vorbereitet werden.<BR /><BR /> Am besten lässt man sich von einer zweiten Person beim Baden der Samtpfote helfen. Danach wird sie sanft trockengerubbelt.