Brutzelndes Fleisch, gegrilltes Gemüse: Streift man zur richtigen Zeit über den Campingplatz, darf man sich über zahlreiche leckere Gerüche erfreuen. Jeder, der schon einmal einen Campingurlaub verbracht hat, kennt diese Situation. „Der Grill ist ein Muss für jeden passionierten Camper“, sagt Thomas Rinner, Präsident der Vereinigung der Campingplatzbetreiber Südtirols (VCS). „Mit einer Gemütsruhe in freier Natur zu grillen und zu speisen ist einfach etwas Besonderes.“ Auch wenn Gäste nur mit dem Zelt anreisen, hätten sie häufig einen kleinen Kochgrill im Gepäck, beobachtet Rinner – der in Latsch einen Campingplatz betreibt.<BR /><BR />Aber man muss nicht rund um die Uhr für sich selbst sorgen. „Die meisten Campingplätze haben heutzutage ein Restaurant, ein Bistro oder eine Pizzeria in dem sich Gäste bekochen lassen können“, weiß Rinner. Die angebotenen Gerichte seien vielfältig, sodass für jeden das Richtige dabei ist. „Und diese Abwechslung weiß der Gast zu schätzen“, ist sich der VCS-Präsident sicher. Laut ihm sei Südtirol nicht umsonst für seine gute Küche bekannt. Zwischendurch essen die Urlauber allerdings auch auswärts in nahegelegenen Lokalen.<h3> „Gäste nehmen Proviant für die ersten Tage mit“</h3>Nehmen Camper ihre Lebensmittel eigentlich selbst mit mit in den Urlaub? „Die meisten Gäste bringen ihr eigenes Proviant mit. Das reicht für die ersten Tage“, so Rinner. „Alles weitere kann man dann vor Ort kaufen.“ Häufig gebe es am Campingplatz ein kleines Geschäft, in dem die wichtigsten Lebensmittel angeboten werden. <BR /><BR />Dort kann sich der Gast unter anderem frisches Gemüse&Obst besorgen. Außerdem sind Supermärkte selten weit entfernt. „Wir Campingbetreiber legen sehr viel Wert darauf, frische regionale Produkte anzubieten“, erzählt Rinner. Die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus funktioniere äußerst gut.<h3> Bedachter Umgang mit Lebensmitteln</h3>Was Rinner noch aufgefallen ist: „Campinggäste gehen sehr bedacht mit ihren Lebensmitteln um.“ Das Essen werde aufgebraucht und nicht einfach weggeworfen. Das liegt daran, dass sich die Besucher die richtige Menge an Lebensmitteln kaufen, sodass sie genau bis zum Ende des Urlaubs damit auskommen. <BR /><BR />Verfügt der Campingplatz über ein Restaurant, bietet er heutzutage meist auch die Möglichkeit einer Halbpension an. Darauf greifen viele zurück. „Vor allem für jene Gäste, die mit dem Zelt anreisen, ist das ein tolles Angebot“, so Rinner. Häufig seien diese nämlich nur sehr minimalistisch unterwegs – vor allem, wenn sie mit dem Motorrad und nicht mit dem Auto anreisen.<h3> Wohnmobile verfügen über nötige Ausstattung</h3> An Ausstattung fehlt es den Wohnmobilen heutzutage nicht – sie verfügen über alles, was man braucht. „Von der Herdplatte bis hin zum Kühlschrank ist alles vorhanden“, weiß Rinner. Auch jene Gäste, die mit dem Zelt anreisen, haben häufig eine Kühlbox und das nötigste Kücheninventar dabei.