Die Antwort auf diese Frage lieferte kürzlich eine Veranstaltung in der BASIS Vinschgau Venosta in Schlanders: Anwendungsbeispiele, Chancen und Risiken von KI in Unternehmen, der aktuelle Forschungsstand, Initiativen und Projekte in verschiedenen Bereichen – das alles erfahren Sie hier.<BR /><BR />In Zusammenarbeit mit NOI Techpark, unibz und Fraunhofer Italia lud die BASIS Vinschgau Venosta zur Veranstaltung „KI leicht gemacht – Praktische Anwendungen für den Arbeitsalltag“. 2 Vorträge brachten den Anwesenden das Thema näher und zeigten Praxisbeispiele.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1044105_image" /></div> <h3> Wettbewerbsvorteile durch KI</h3>Guido Orzes (im Bild), Professor in Management Engineering an der Freien Universität Bozen, sprach in seinem Vortrag über KI-Anwendungen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Unter anderem zählte er Einsatzmöglichkeiten von KI auf, darunter Chatbots (Computerprogramm, das Gespräche mit menschlichen Endbenutzern simuliert) für den Kundendienst, verschiedene Analysen, Preisoptimierung, Smart Cyper Security, Produktempfehlungen und ein verbessertes Kauferlebnis. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1044108_image" /></div> <BR /><BR />Weiters ging er auf Risiken und Chancen ein, die KI bringen kann (siehe Bild rechts oben). Orzes erklärte, dass KI für die eigenen Ziele eingesetzt werden kann, ob es nun automatisierte Abläufe mithilfe von Robotern oder Verkaufsprognosen mit KI-basierter Software sind. <BR /><BR />Darüber hinaus informierte er über Forschung, Initiativen und Dienstleistungen, welche im Rahmen der EDIH-Initiative im NOI Techpark (Teil des Netzwerks der European Digital Innovation Hubs) vorangetrieben und angeboten werden.<h3> Eine enorme Menge an Daten</h3>Marco Todescato von der Forschungsinstitution Fraunhofer Italia gab zunächst einen Überblick über die Entwicklung der KI seit den 1950ern und weshalb es heute ein so großes Aufheben um sie gibt. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1044111_image" /></div> <BR />Das hänge auch mit den enormen Datenmengen, die es heute gibt (Industrie 4.0), der verbesserten Rechenleistung bzw. digitalen Leistung unserer Geräte und die möglichen Anwendungsfälle für die KI zusammen. <BR /><BR />KIs werden trainiert, bestimmte Probleme zu lösen: So gibt es etwa KIs, welche die Objekterkennung in der Müllentsorgung oder Metallverarbeitung beherrschen oder eine Simulationssoftware für die Gestaltung von Grünflächen.<h3> Projekt zur Interaktion von Mensch und Roboter</h3>Ein internes Projekt von Fraunhofer Italia beschäftigt sich mit der Mensch-Roboter-Interaktion. Ein Roboter wird dabei mittels Gesten- und Bewegungserkennung gesteuert.<BR /><BR /> Ein weiteres Projekt widmet sich einem kollaborativen Roboterassistenten, der aus dem Verhalten von Menschen lernt, Gegenstände zu sortieren, montieren und ähnliches. Zusammen mit Research Südtirol tüfteln sie außerdem an einem Agri-Roboter, welcher Obst klassifizieren kann.