<b>von Max Strozzi</b><BR /><BR />Zu den am Papier wertvollsten Gebäuden zählt laut tt.com Benkos Villa in Innsbruck/Igls. Laut dem Bericht des Masseverwalters beziffert ein Gutachten aus dem Jahr 2023 die Gesamtkosten für die Luxusvilla (Ankauf, Nebenkosten, Baukosten, Ausstattung) mit rund 67,5 Millionen Euro. Ob man nun für diese Summe einen Käufer findet, ist aber fraglich.<BR /><BR />Zudem steht auch die Republik Österreich rund um mutmaßlich millionenschwere Steuerschulden und ein Steuerverfahren im Zusammenhang mit dem Verdacht einer verdeckten Gewinnausschüttung bei der Villa im Grundbuch. Fest steht, dass der laufende Erhalt der Nobelimmobilie viel Geld verschlingt. Laut Masseverwalter-Bericht fallen für die leer stehende Villa jeden Monat mehr als 18.000 Euro an Betriebskosten an.<h3> Sorge um „Schokoladenhaus“</h3>Dringliches Thema scheint laut tt.com das „Schokoladenhaus“ in der Berliner Charlottenstraße zu sein. Der am Gendarmenmarkt, einem der schönsten Plätze Berlins, gelegene historische Gebäudekomplex ist Teil eines größeren Immobilien-Portfolios der Laura Stiftung in Deutschland und „ohne Zweifel ein am Immobilienmarkt äußerst begehrtes Objekt“, schreibt der Masseverwalter.<BR /><BR />Das ehemalige Hotel sollte bis Mitte 2023 zu Büros umgebaut werden, seit dem Signa-Kollaps stockt der Umbau und es wäre noch viel Geld nötig, um den Umbau fertigzustellen. Eine Verwertung der Immobilie im derzeitigen Zustand sei jedenfalls „nicht sinnvoll“, heißt es. Man sei in Gesprächen mit den beteiligten Banken, um die restlichen Ausbauarbeiten zu finanzieren und das Gebäude dann verkaufen zu können.<BR /><BR />Brisant sind auch die Beteiligungen der Laura Privatstiftung. Sie ist über ihre Tochter APIC Investments bzw. über aufgelegte Fonds in diversen Start-ups investiert.<h3> Interesse an Luxus-Forstgut</h3>Bei den Start-up-Beteiligungen muss die Stiftung laut den Verträgen weiter Geld nachschießen. Sollte diesen Nachschussverpflichtungen nicht nachgekommen werden, drohen bereits getätigte Investments von bis zu 17 Mio. Euro massiv an Wert zu verlieren. In der APIC Investments steckt immerhin aber ein Eigenkapital von rund 36 Millionen Euro.<BR /><BR />Kaufinteressenten gibt es laut Masseverwalter-Bericht für das Forstgut Stüblergut-Salla in der Steiermark samt Luxus-Jagdrevier, das mit einem Wert von rund 28 Mio. Euro in den Büchern steht.<BR /><BR />Kaufanfragen gebe es auch zu einem Forstgut in Tarrenz, auf dem die Burgruine Alt-Starkenberg und der Wehrturm Gebratstein stehen. Der Wert soll bei etwa zwei Millionen Euro liegen.