In der Nacht auf Sonntag <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/trentino-waehrend-dorffest-dreht-ein-baer-gemuetlich-eine-runde" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">spazierte der Bär </a>ungestört in der Gemeinde Malè im Val di Sole in Richtung Friedhof, 50 Meter vom Rathaus, der Kirche und der Volksschule entfernt. <BR /><BR />Eine Woche zuvor hatte -nur 4 Kilometer entfernt- ein <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/schockmomente-im-trentino-ploetzlich-taucht-ein-baer-vor-dem-wahllokal-auf" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Bär vor dem Wahllokal </a>in Caldes für Aufregung gesorgt. Im April letzten Jahres endete eine Bärenbegegnung dort sogar tödlich: Der 26-jährige Andrea Papi war beim Joggen von der Bärin JJ4 <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/autopsie-bestaetigt-andrea-papi-26-wurde-von-baer-getoetet" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">angegriffen und getötet </a>worden.<h3> Täglich Bärenwacht bis 22 Uhr</h3>Die zuständige Wildtierbehörde setzt nun nach einem <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/angst-vor-dem-baeren-im-trentino-wie-soll-es-weitergehen" target="_blank" class="external-link-new-window" title=""> eindringlichen Appell</a> erste Maßnahmen gegen das Großraubwild, wie die Nachrichtenagentur „Ansa“ berichtet. Unter anderem soll eine Bärenwacht eingerichtet werden: Jeden Tag soll bis 22 Uhr in jenen Gebieten mit besonders großem Bärenvorkommen eine Gruppe von Wachen eingesetzt werden – den Anfang soll hier Malè machen. Außerdem fordert man, dass Förster und andere Berufsgruppen, die im Wald arbeiten, Bärenspray mitführen und im Notfall einsetzen dürfen.<h3> Bärensichtung bei Dorffest – Nachforschungen laufen</h3>Die jüngste Bärenbegegnung am Sonntag bei dem Dorffest in Malè wird indessen geprüft und der Bär ausgeforscht, damit das Tier identifiziert und mit einem Halsband mit Peilsender versehen werden kann. Weil die letzte Begegnung mit dem Großraubwild so schnell vonstattenging, gelang es den Förstern nicht, das Tier abzuschrecken.<BR /><BR />Das Trentino hatte im März einem Gesetzesentwurf zugestimmt, mit dem die Ausbreitung der <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/trentino-genehmigt-gesetzesentwurf-um-jaehrlich-8-baeren-zu-entnehmen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Bärenpopulation eingedämmt</a> werden soll. Dieser Entwurf sieht die Möglichkeit vor, bis zu 8 Bären pro Jahr zu töten. Außerdem erinnern die Experten der Wildtierbehörde Trentino daran, wie wichtig passende, für Bären nicht zugängliche Müllcontainer sind, um das Großraubwild auf Abstand zu halten.