Diese Erpresser hätten dabei ein falsches Profil erstellt und versucht, viele neue Freundschaften im Netz zu schließen.Dabei würden sie Informationen angeben, die das Interesse der Opfer wecken könnte."Nach einer kurzen Kontaktaufnahme versuchen die Erpresser sofort einen Austausch durch eine Webcam zu erhalten und das unwissende Opfer eventuelle auch zum Austausch von Bildern mit sexuellem Inhalt zu überzeugen", erklärt die Polizei. Sei dies geglückt, würden die Opfer aufgefordert, bestimmte Geldsummen zu zahlen, damit diese Bilder oder gar Videos nicht veröffentlicht werden.Die Polizei betont, dass eine eventuelle Freundschaft im Netz nur bereits bekannten Personen gewährt werden sollte.Alle im Netz eingegebenen Bilder, Video und Informationen, auch über Webcam, geraten definitiv aus der Kontrolle des Inhabers. Man müsse immer vorsichtig sein, welches Material ins Netz gegeben wird.Auf die Anfragen der Erpresser sollte niemals eingegangen werden, da die Verbreitung des Materials im Netz nicht verhindert werden könnte. Zudem könnte es zu weiteren Zahlungsaufforderungen kommen.Die Beamten der Post- und Kommunikationspolizei steht für Auskünfte und weitere Informationen zur Verfügung.