Es war Dienstagnachmittag, als die Polizei der Stadtgemeinde Bozen zu einem Lokalaugenschein ausrücken musste: In einen Bozner Malereibetrieb sei eingebrochen worden.Mit Stemmeisen seien die Türen des Unternehmens gewaltsam geöffnet worden. Das Diebesgut: Bargeld in der Höhe von 10.000 Euro.Jugendliche kontrolliert: 6.500 Euro in den TaschenEtwa zur selben Zeit seien drei Jugendliche in die Kontrolle einer anderen Einheit der Bozner Polizei geraten: Sie seien den Beamten schon aus früheren Raufereien bekannt gewesen, hätten sehr aufgeregt gewirkt und seien daher gebeten worden, den Inhalt ihrer Taschen zu zeigen.Zum Vorschein seien zahlreiche Geldscheine – insgesamt rund 6.500 Euro – gekommen, ebenso ein neues Mobiltelefon und einige Sportartikel, die kurz zuvor gekauft worden seien.Mit in der Gruppe: der Sohn des MalereibesitzersBesonders brisant: Einer der drei Jugendlichen soll der Sohn des bestohlenen Eigentümers des Malerbetriebs sein, berichtet die Polizei.Nach der Herkunft des Geldes gefragt, sollen die drei Jugendlichen den Diebstahl zugegeben haben.Sohn: Vater sei vermögend, würde ihm aber kein Geld gebenSein Vater sei ein vermögender Unternehmer, soll der Sohn gegenüber der Polizei gesagt haben, aber ihm selbst hätte dieser schon länger kein Geld mehr gegeben. Mithilfe von zwei Freunden habe der Sohn sich deshalb das nehmen wollen, was ihm zustehe.Des Weiteren soll der Junge angemerkt haben, dass er auch „wohltätig“ gehandelt habe: Er habe einigen Obdachlosen 50 Euro zugesteckt habe.stol