Samstag, 04. November 2017

SOKO „Friedrich” nimmt Ermittlungen im Mordfall Stiwoll auf

Die Landespolizeidirektion Steiermark hat nach den tödlichen Schüssen auf Nachbarn in Stiwoll am Samstag die Sonderkommission „Friedrich”, benannt nach dem Verdächtigen, zusammengestellt. Bisher waren bis zu 400 Beamte im Einsatz, es wurde rund 100 Hinweisen nachgegangen, doch der Mann blieb verschollen. „Wir suchen einen bewaffneten Straftäter, nicht einen Vermissten”, so BK-Direktor Franz Lang.

Die Polizei geht rund 100 Hinweisen auf den Verdächtigen nach. - Foto: APA
Die Polizei geht rund 100 Hinweisen auf den Verdächtigen nach. - Foto: APA

In der SOKO „Friedrich”, die unter der Leitung von Rene Kornberger vom Landeskriminalamt Steiermark steht, arbeiten unter anderem das Bundeskriminalamt (BK) sowie die Direktion für Spezialeinheiten und der Landesverfassungsdienst mit.

Laut Landespolizeidirektor Gerald Ortner werden „eine örtliche, überörtliche sowie österreichische und internationale Fahndung” beibehalten, jedoch werde die Strategie nun Lang zufolge von einer „Geländefahndung in eine Ermittlungsfahndung übergeführt”.

Der 66-Jährigen soll am vergangenen Sonntag zwei Nachbarn mit einem Gewehr erschossen und eine weitere schwer verletzt haben.

apa

stol