Rosario Ponziato gehörte zum Fallschirmspringerregiment „Monte Cervino", Er starb, weil das gepanzerte Fahrzeug vom Typ „Luchs", mit dem er im Westen des Landes unterwegs war, umkippte.Zwei weitere Soldaten wurden bei dem Unfall, zu dem es ohne Fremdverschulden gekommen sein soll, leicht verletzt. Der 25 Jahre alte Ponziato und seine Kollegen befanden sich wegen einer operativen Verlegung auf dem Weg von Herat nach Shindad. Seit 2003 war Ponzano Alpino. Der Soldat aus Palermo war Scharfschütze und Fallschirmjäger. Er war bereits im Kosovo im Einsatz, vor zwei Jahren wurde er dann den Fallschirmjägern in Bozen zugeteilt. Am 28. August brach seine Einheit nach Afghanistan auf, Anfang Dezember hätte sie zurückkehren sollen. Verteidigungsminister Ignazio La Russa bekundete den Angehörigen das Beileid der Regierung. Der Mutter, der Schwester und der in Trient lebenden Freundin des Verstorbenen überbrachte ein Psychologe des Heeres die Todesnachricht. Beim Unfall ist bereits das zweite Mitglied des Bozner Battaillons bei einem Auslandseinsatz ums Leben gekommen: Im Jahr 2005 starb Davide Casagrande im Irak. Der Leichnahm wird in den nächsten Tagen überführt. stol