"Die Begabungen von Schülerinnen und Schüler zu erkennen und sie zu fördern ist aus gesellschaftlicher Sicht ein wichtiger Auftrag, den die schulischen Bildungseinrichtungen erfüllen müssen", so Landesrätin Sabina Kasslatter Mur bei der Abschlussveranstaltung. "Die Sommerakademie ist ein vorbildliches Beispiel dafür, wie Begabtenförderung gelingen und zu welchen Leistungen sie Kinder und Jugendliche anspornen kann", erklärte die Landesrätin.Die Bandbreite der Aktivitäten, die seit 2. Juli in der Fortbildungsakademie Schloss Rechtenthal in Tramin und in der Fachschule für Haus- und Landwirtschaft "Salern" in Vahrn im Rahmen der Sommerakademie "Sapientia ludens" stattgefunden haben, ist breit: Von der kontrollierten Mehlstaubexplosion über Dramen waren viele Themen abgedeckt. Rund 200 begabte Schüler aus Grund-, Mittel- und Oberschule haben in den vergangenen drei Wochen an einem der 16 Workshops teilgenommen. Im Rahmen einer Kooperation haben heuer auch Schüler des Deutschhaus-Gymnasiums aus Würzburg die Workshops der Oberschule besucht.Für diesen Einsatz und die Offenheit, sich mit Neugierde auf neue Anforderungen und Umgebungen einzulassen, dankte Schulamtsleiter Peter Höllrigl allen Teilnehmenden der Sommerakademie. Das Fazit der drei Wochen Sommerakademie fällt für die Leiterin der Fachstelle für Inklusion und Gesundheitsförderung, Heidi Niederstätter, und für Koordinatorin Siglinde Doblander äußerst positiv aus: "Jedes Jahr stellen wir uns bei der Organisation der ,Sapientia ludens‘ die Frage, ob wir die richtigen Antworten für die Interessen und Bedürfnisse der Schüler gefunden haben. Die schönste Bestätigung unserer Arbeit sind die strahlenden Augen, die die Freude am Lernen widerspiegeln."Die Sommerakademie wird von der Fachstelle für Inklusion und Gesundheitsförderung am Deutschen Schulamt organisiert, die für die schulische Begabungs- und Begabtenförderung zuständig ist.