Nun muss noch jeder Träger für jedes einzelne Ansuchen einen Bescheid bekommen. Und dann sollte auch das Geld nicht mehr lange auf sich warten lassen. <BR /><BR />Laut Monika Conrater, Direktorin der Familienagentur, wurde das erste Gewährungsdekret bereits am 7. Juli von der Familienagentur erlassen. Danach landete es wie noch sieben andere in der „Pipeline“ des Amtes für Ausgaben. Diese acht Dekrete haben eine Gesamtgewährungssumme von über neun Millionen Euro, die darin vorgesehenen Vorschüsse belaufen sich auf knapp sieben Millionen Euro. „Die begünstigten Träger sollten die entsprechenden Beträge daher innerhalb der nächsten Werktage auf ihren Konten vorfinden“, erklärt Conrater. Zwei weitere Dekrete befinden sich laut Conrater in der Genehmigungsphase beim Amt für Ausgaben und sollen nun – nach Rücksprache – am Montag vorrangig bearbeitet werden.<BR /><BR />Für weitere 120 Ansuchen soll voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche das nächste Gewährungsdekret erstellt werden. Weitere 137 Ansuchen sind vollständig, aber noch nicht bearbeitet. Bei 219 Ansuchen fehlen noch Unterlagen oder es bestehen inhaltliche bzw. formale Klärungserfordernisse. „In diesen Fällen wird in der kommenden Woche mit der Übermittlung der Mitteilungen zur Nachreichung der fehlenden Unterlagen beziehungsweise zur Klärung der offenen Punkte begonnen“, so Conrater.<BR /><BR />Erleichtert zeigt sich auch die zuständige Soziallandesrätin Rosmarie Pamer: „Der bisherige Bearbeitungsstand ist dem großen Einsatz unseres Teams zu verdanken. Wir arbeiten weiterhin mit hoher Priorität daran, die restlichen Ansuchen rasch zu bearbeiten und in die nächsten Gewährungsdekrete aufzunehmen“, verspricht sie.<BR /><BR />Für die diesjährigen Sommerprojekte sind erstmals die überarbeiteten Kriterien – nach Pauschalsystem – zur Anwendung gekommen. Zudem mussten die Ansuchen erstmals digital eingereicht werden. Für das kommende Jahr, so kündigt Landesrätin Pamer an, soll alles über das Online-Portal MyCivis laufen können. <BR /><BR />Bei den externen Trägern haben sich die Sorgenfalten mit dem Eintrudeln der ersten Sammeldekrete ein wenig geglättet, ganz verschwunden sind sie nicht. Denn noch immer ist eine beachtliche Anzahl der Ansuchen in Bearbeitung – und für diese kommt der Vorschuss mit Sicherheit zu spät für die Auszahlung der Löhne von Anfang August. Und ohne zumindest das Dekret in der Hand zu haben, ist für die Projekte in der Warteschleife auch kaum ein Überbrückungskredit von den Banken zu bekommen.