Freitag, 26. Mai 2017

Sommerlicher Impf-Marathon

Allein 26.000 Kinder in Südtirol sind nicht gegen Mumps-Masern-Röteln geimpft. Sie und viele Tausende mehr müssen bis September, wenn Kindergärten und Schulen wieder ihre Tore öffnen, geimpft sein.

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb steht vor einer sommerlichen Herkules-Aufgabe.
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Der Südtiroler Sanitätsbetrieb steht vor einer sommerlichen Herkules-Aufgabe. - Foto: © shutterstock

Das heißt: Der Südtiroler Sanitätsbetrieb steht vor einer sommerlichen Herkules-Aufgabe. „Wir müssen alle Möglichkeiten ausschöpfen, damit möglichst alle die Chance haben, geimpft zu werden“, sagt Sanitätsdirektor Dr. Thomas Lanthaler dem Tagblatt „Dolomiten“.

Bei den 4 Pflichtimpfungen Diphterie, Tetanus, Kinderlähmung und Hepatitis B liegt die Südtiroler Durchimpfungsrate zwischen 87,11 und 87,5 Prozent. Die gesamtstaatliche Vorgabe macht 95 Prozent aus. Ähnlich gelagert ist die Impfsituation bei Keuchhusten und Haemophilus influenzae (Hib).

Noch geringer sind die Durchimpfungsraten bei den bisher nicht verpflichtenden Impfungen wie Pneumokokken, Meningokokken ACWY, B und C oder Windpocken. Dagegen sind gar nur 4,16 Prozent der Südtiroler Kinder geimpft. „Zehntausende Kinder sind zu impfen“, fasst Sanitätsdirektor Dr. Lanthaler zusammen.

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

D/lu

stol