Das heurige System habe sehr gut geklappt, eine Kurzparkzone fehle aber noch. Und Mittermair wäre nicht er, hätte er nicht auch für diese Kurzzeit-Aufenthaltsfläche eine Zusatzidee.<BR /><BR />Eine Familie aus irgendwo in Italien hat ein paar Urlaubstage im Pragser Tal gebucht. Sie kommen zum Kontrollpunkt am Taleingang, an der großen Leuchttafel leuchtet ihr Kennzeichen auf und die Schranke öffnet sich ohne dass sie irgendwas dazu tun mussten. Aus dem Auto ertönt Applaus: Diese Szene hat es im heurigen Sommer mehrfach gegeben und sie gibt Bürgermeister Friedrich Mittermair in seinen Bemühungen recht, das Tal für Einheimische und Gäste lebenswert zu gestalten: „Das heurige System hat besser funktioniert, als es sich viele gedacht hatten“, unterstreicht Mittermair.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="809240_image" /></div> <BR /><BR />Für die einheimische Bevölkerung, Zulieferer usw. habe es keine Probleme gegeben ins Tal hinein und hinaus zu kommen.Gewiss, es hat auch die Kritiker gegeben und die Kritik greift Mittermair ebenso auf wie das Lob.<BR /><BR />Es seien vor allem Kurzzeitparkplätze gewesen, die gefehlt hätten. Besucher die kein Ticket hatten, konnten dieses vor Ort über ihr Mobiltelefon lösen. Technisch habe das gut geklappt, aber natürlich hätten die während des Reservierungsvorgangs stehenden Autos den einen oder anderen Stau ausgelöst. <h3> Kurzparkzone und eine Zusatzidee</h3>„Es ist uns gelungen, den Wendehammer an den Taleingang zu verlegen. Schon mit dieser Verlegung wollten wir auch eine Kurzparkzone einführen. Das ist aber momentan noch am Veto der Fraktion Niederdorf gescheitert“, erklärt Mittermair. Er sei aber nach wie vor überzeugt, dass es diese Parkplätze brauche. Und Mittermair wäre nicht er, hätte er nicht auch für diese Kurzzeit-Aufenthaltsfläche eine Zusatzidee: „Es bräuchte 50 bis 60 Stellplätze kombiniert mit 2 bis 3 Infoschaltern, wo jeder Besucher alle Informationen bekommt die es braucht; wo jemand bis zum Erreichen der Höchstbesucherzahl sein Ticket zur Weiterfahrt kaufen, aber auch einen Restaurantaufenthalt buchen kann und ähnliches. Es wird nicht einfach sein das einzurichten, aber wir werden alles daran setzen, dass es klappt“.<BR /><BR />Mittermair hofft für diesen „letzten Schritt“ auf die Mithilfe bewährter Partner, wie dem Landesstraßendienst und Landesrat Daniel Alfreider bzw. das zuständige Mobilitätsressorts.<BR /><BR />Dass insgesamt heuer weniger Menschen ins Tal gekommen seien stimme und sei gut so. Das habe man mit den Maßnahmen auch bezwecken wollen, sagt Mittermair. Die Gastronomen im Tal müssten nun noch umdenken und in der Bewerbung ihres Betriebes die positiven Seiten der Einlassbeschränkung hervorstreichen, denn, so gibt sich Bürgermeister Mittermair überzeugt, die Regulierung der Besucherströme zur Hochsaison wird noch längere Zeit notwendig sein und bleiben.