Die feierliche Eröffnung findet am Samstag um 17 Uhr statt und startet um 16.30 Uhr mit der Aufstellung der Fahnenabordnungen und Ehrengäste, gefolgt vom Einzug zum Stiftsplatz. Zur Feier werden zahlreiche Ehrengäste erwartet, darunter der Hausherr und Prälat des Klosters Neustift, Eduard Fischnaller, der Bürgermeister der Gemeinde Vahrn, Andreas Schatzer sowie Kulturlandesrat Philipp Achammer. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1052769_image" /></div> <BR /><BR />Major Martin Robatscher, Kulturreferent des Südtiroler Schützenbundes, wird die Eröffnungsansprache halten und die Ausstellung offiziell eröffnen.<BR /><BR />Eine Ehrenformation des Schützenbezirkes Brixen wird in Gedenken an die verstorbenen Katakombenlehrer und -lehrerinnen eine Ehrensalve abfeuern. Die Feier wird von der Musikkapelle Neustift und dem Männerchor Neustift musikalisch umrahmt. Zum Abschluss der Eröffnungsfeier wird die Heimatbühne Vahrn eine Szene aus dem Katakombenunterricht aufführen, um den Gästen die historischen Ereignisse zu vermitteln. Anschließend sind alle zu einem Umtrunk eingeladen. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1052772_image" /></div> <h3> Als Wanderausstellung konzipiert, Sonderausstellung in Neustift</h3>Die Ausstellung „Die Katakombenschule – Erinnerung und Vermächtnis“ wurde als Wanderausstellung konzipiert und in vielen Dörfern Südtirols gezeigt. Die Sonderausstellung in der Engelsburg in Neustift – die mit ortsspezifischen Informationen aus den Gemeinden des Eisacktales sowie Leihgaben des Geschichtsvereins Brixen erweitert wurde – stellt den Höhepunkt dieses Projekts dar und bietet Einblick in die Geschichte der Katakombenschulen und deren Rolle während der Zeit des Faschismus.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1052775_image" /></div> <BR /><BR />Die Heimatbühne Vahrn bereichert die Ausstellung durch das Nachspielen einer Katakombenunterrichtsszene. Ortsspezifische Inhalte wie Bilder und Erinnerungstexte runden das Programm ab.<h3> Ziel der Ausstellung</h3>Diese Ausstellung zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Bedeutung der deutschen Schule in Südtirol zu stärken und an den harten Kampf um deren Erhalt zu erinnern. Sie verdeutlicht, dass die heutigen Bildungserfolge auf den Bemühungen und Opfern der Vergangenheit basieren. Durch die Ausstellung sollen die Errungenschaften und Herausforderungen der älteren Generationen greifbar gemacht und deren Vermächtnis gewürdigt werden.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1052778_image" /></div> <BR /><BR />Die Ausstellung ist vom 20. Juli bis zum 17. August von Montag bis Samstag jeweils von 10.30 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Für Gruppen ab 10 Personen werden kostenlose Führungen angeboten<h3> Die Ausstellung beleuchtet u.a. Folgendes</h3>−Schwerpunkt <b>Katakombenschulen</b> im Eisacktal; <BR />−Der <b>Einfluss des Faschismus</b> auf das Schulwesen; <BR />−Die <b>Neustifter Stiftsschule</b> zur Zeit des Faschismus;<BR />−Der <b>Kampf um die Schule</b>, eine Leihgabe des Geschichtsvereins Brixen;<BR />−<b>Lex Gentile</b> – Reaktionen auf das Verbot; <BR />−Katakombenschule – Organisation und Planung; <BR />−Lehrpersonal, Persönlichkeiten und <b>Alltag in den Katakombenschulen</b>; −Verfolgung und Verbannung. <Rechte_Copyright></Rechte_Copyright>