Sonntag, 16. Oktober 2016

Sonderfonds-Fall: Keine Ruhe für Durnwalder

Für den Landeshauptmann a. D. hat das juridische Nachspiel seiner Spendenfreudigkeit noch kein Ende. Nach dem Freispruch vom Juni haben nun gleich zwei Staatsanwaltschaften Rekurs gegen das Urteil eingereicht.

Im Sonderfonds-Fall kehrt keine Ruhe ein. - Foto: DLife
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Im Sonderfonds-Fall kehrt keine Ruhe ein. - Foto: DLife

Sowohl die Generalstaatsanwaltschaft von Bozen als auch die Staatsanwaltschaft am Bozner Landesgericht sind der Meinung, dass der Freispruch ein juridisches Fehlurteil war. Im Juni war Luis Durnwalder von den Vorwürfen der Unterschlagung und der illegalen Parteienfinanzierung freigesprochen worden. Für den Richtersenat hatte die Tat keine strafbare Handlung dargestellt.

Fall könnte vor Obersten Gerichtshof kommen

Es ist das erste Mal, dass in der Region Trentino-Südtirol gleich zwei Staatsanwaltschaften ein Urteil aus erster Instanz anfechten. Und sollten auch die Richter im Berufungsverfahren den Freispruch bestätigen, dürfte der Fall wohl vor dem Obersten Gerichtshof in Rom landen.

stol/em

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Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Montags-Ausgabe des Tagblattes „Dolomiten“.

stol