Donnerstag, 21. März 2019

Sonderfonds: Rechnungshof in Rom bestätigt Durnwalder-Urteil

Der Rechnungshof in Rom hat das Urteil in der Sonderfonds-Affäre am Donnerstag hinterlegt. Der Rechnungshof in Rom bestätigt darin die Entscheidung des Rechnungshofes Bozen, mit welchem der frühere Landeshauptmann Luis Durwalder zur Zahlung des Betrages in Höhe von insgesamt 385.890,36 Euro zugunsten der Autonomen Provinz Südtirol verurteilt worden war.

Der Rechnungshof bestätigt in der zweiten Instanz auch die Interpretation, wonach Durnwalder keinesfalls ein Vorsatz angelastet werden kann.
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Der Rechnungshof bestätigt in der zweiten Instanz auch die Interpretation, wonach Durnwalder keinesfalls ein Vorsatz angelastet werden kann.

Dies teilten die Rechtsanwälte Luis Durnwalders, Gerhard Brandstätter, Leonardo Di Brina und Andreas Widmann am Donnerstag in einer Aussendung mit.

Der Rechnungshof bestätigt in der zweiten Instanz auch die Interpretation, wonach Durnwalder keinesfalls ein Vorsatz angelastet werden kann, und gleichzeitig weist der Rechnungshof in seinem Urteil auch die Berufung der Regionalen Staatsanwaltschaft am Rechnungshof in Bozen ab, welche wiederum auf eine Verurteilung wegen Vorsatz plädierte und einen Gesamtschaden von insgesamt 1.276.277,47 Euro geltend machte.

Der Alt-Landeshauptmann habe die Entscheidung mit Fassung zur Kenntnis genommen, obwohl er sich keiner Verantwortung und schon gar keiner Schuld bewusst sei, und behalte sich jedes weitere mögliche Rechtsmittel zur Anfechtung dieses Urteils vor, das er für zutiefst ungerecht halte, so die Anwälte.

stol

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