Anders als bei der Rücknahme des Zerzer-Beschlusses zur Abschaffung der Rechtsabteilung des Sanitätsbetriebes, handelt es sich diesmal um die Ausführung eines Beschlusses der Landesregierung. <BR /><BR />Diese hatte 2020 beschlossen, dass im Sanitätsbetrieb 240 Vollzeitstellen abgebaut werden müssen. Nachdem im Vorjahr bereits die ersten 30 gestrichen wurden, sind nun die nächsten 80 an der Reihe. Den entsprechenden Beschluss hat Pechlaner nun unterzeichnet.<BR /><BR />Gestrichen werden 69 Stellen von sanitären Leitern bzw. Ärzten, 2 Zahnarztstellen, 2 für Biologen vorgesehene Stellen, ein Ingenieur sowie 6 Stellen für spezialisierte Hilfskräfte. Bei all den genannten handelt es sich um freie Stellen. <h3> Keine Auswirkungen auf konkrete Arbeit</h3>Von den 9325 Stellen, die laut Stellenplan im Südtiroler Sanitätsbetrieb vorgesehen sind, sind derzeit deren 480 frei. Im kommenden Jahr sollen laut Beschluss der Landesregierung weitere 130 davon gestrichen werden. Auswirkungen auf die Arbeit in den Krankenhäusern, Sprengeln usw. hat dies allerdings nicht. <BR /><BR />Laut Pechlaner könne bei Bedarf jederzeit eine freie Stelle in eine andere umgewandelt werden. Entsprechend wirkt sich diese Streichung auch nicht auf notwendige neue Anstellungen aus.<BR />