Montag, 01. März 2021

Sonne satt: Der meteorologische Frühling beginnt

Am Montag, 1. März, beginnt der meteorologische Frühling mit strahlendem Sonnenschein. Damit geht ein äußerst niederschlagsreicher Winter zu Ende.

Im Frühlingstal zwischen Montiggl und Kaltern ist der Frühling schon angekommen: Zahlreiche Leberblümchen (im Bild) und Schneeglöckchen gibt es dort bereits zu sehen.
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Im Frühlingstal zwischen Montiggl und Kaltern ist der Frühling schon angekommen: Zahlreiche Leberblümchen (im Bild) und Schneeglöckchen gibt es dort bereits zu sehen. - Foto: © liz
„Niederschlagsmäßig war es ein außergewöhnlicher Winter, in Weißbrunn (Ulten) und Pfelders (Passeiertal) sind in Summe knapp 6 Meter Schnee gefallen“, schreibt Landesmeteorologe Dieter Peterlin in den sozialen Netzwerken.

Ohnehin war dieser sich zu Ende neigende Winter äußerst niederschlagsreich, heißt es aus dem Landesamt für Meteorologie und Lawinenwarnung in der Agentur für Bevölkerungsschutz. Südtirolweit hat es 3 bis 4 Mal so viel geregnet und geschneit wie im langjährigen Durchschnitt.



Überdurchschnittliche Niederschlagsmengen

In allen 3 Monaten waren die Niederschlagsmengen überdurchschnittlich, vor allem im Dezember mit einem ungewöhnlich starkem Südstauereignis gleich zu Beginn.

Die Temperaturen lagen in den tiefen Lagen des Etschtals und des Unterlands nahe dem langjährigen Vergleichswert des Zeitraums zwischen 1981 und 2010. Auf einen etwas zu milden Dezember folgten ein kalter Jänner und ein relativ milder Februar.

Anders sieht die Temperaturbilanz in den höheren Tälern aus: dort war es um 0,5 bis 1 Grad Celsius kälter als im Durchschnitt.

Die tiefste Temperatur des Winters wurde am 14. Februar in Toblach mit minus 23 Grad gemessen.

Dagegen wurden am Samstag, 27. Februar die ersten 20 Grad des Jahres erreicht: Dank Sonnenschein und Nordföhn wurden in Gargazon 20,6 Grad Celsius gemessen, gefolgt von Bozen 20,2 Grad und Branzoll 20,1Grad.

Wie wird das Wetter?

Am heutigen Montag, 1. März, beginnt meteorologisch der Frühling. Nach einer frühlingshaften Woche mit dem Hoch „Ilonka“ geht es jetzt mit „Jacqueline“ weiter.



Auch dieses Hoch sorgt in dieser Woche jeden Tag für viel Sonnenschein, nach einem kalten Morgen gibt es nachmittags jeweils frühlingshafte Werte und das bis einschließlich Donnerstag, berichtet Landesmeteorologe Dieter Peterlin.

Ab Freitag kühlt es dann ab.


Hier ist STOL im Frühlingstal dem Frühling auf der Spur. Aufgrund der besonderen geografischen Lage erblühen in diesem Biotop bei Kaltern bereits ab Mitte Februar weiße Frühlingsknotenblumen (Große Schneeglöckchen) und blaue Leberblümchen.

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stol/lpa

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