<h3> Sonnenuntergangsstimmung am Sonnenberg</h3><embed id="dtext86-68912774_gallery" /><BR /><BR /><b>Dankbarkeit über die gute Zusammenarbeit<BR /></b><BR />„Wir möchten uns schon einmal bei allen beteiligten Feuerwehren, Einsatzorganisationen und Behörden herzlich für die hervorragende Einsatzleistung bedanken. Nur durch die gute Zusammenarbeit und den Einsatz jedes und jeder Einzelnen war es möglich, eine weitere Brandausbreitung auf Höfe und Gebäude zu verhindern“, schreibt der Landesfeuerwehrverband.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1138530_image" /></div> <BR /><BR />Auch die Gemeinde Latsch schreibt: „Die gesamte Einsatzleitung bedankt sich für die Solidaritätsbekundungen vor Ort, aber auch bei den zahlreichen Organisationen aus dem Ausland, welche ihre Hilfe angeboten haben.“<h3> Löscharbeiten am Samstag</h3> Die Löscharbeiten am Sonnenberg wurden den gesamten Samstag tagsüber weitergeführt: mit 2 Hubschraubern sowie zahlreichen Feuerwehrleuten aus allen Gemeinden der Umgebung und darüber hinaus.<BR /><BR />Unter der Leitung des Latscher Bürgermeisters Mauro Dalla Barba und des Bezirkspräsidenten des Feuerwehrverbandes Untervinschgau, Roman Horrer, haben die Berufsfeuerwehr Bozen, die Freiwilligen Feuerwehren, das Forstinspektorat, die Ortspolizei und die Bergrettung das weitere Vorgehen bereits am frühen Morgen geplant. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1138353_image" /></div> <BR /><BR />Bei einem Erkundungsflugs über das rund 100 Hektar große Brandgebiet wurde bewertet, wie gefährlich Löscharbeiten am Boden für die Einsatzkräfte sein könnten: Landesgeologe Volkmar Mair gab daraufhin grünes Licht für die direkten Löscharbeiten im Gelände, heißt es von der Gemeinde.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1138356_image" /></div> <h3> Erste Maßnahme: Säubern und sichern</h3>Säuberungs- und Sicherungsarbeiten standen am heutigen Samstag ganz oben auf der Prioritätenliste der Einsatzkräfte. „Im Anschluss kann die Bekämpfung der Glutnester vor Ort durch Feuerwehrleute beginnen“, heißt es am Samstagmittag. Diese finden vordergründig im Bereich der Höfe statt, um weiterhin deren Sicherheit gewährleisten zu können. <BR /><BR />Ein Schuppen ist den Flammen zum Opfer gefallen – andere Gebäude konnten gerettet werden.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1138386_image" /></div> <BR /><i>Mehr Bilder sehen Sie in unserer Fotogalerie:</i><BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-68908141_gallery" /><BR /><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1138359_image" /></div> <BR /><BR />„Gesichert werden die Feuerwehrfrauen und -männer von der Bergrettung“, schreibt die Gemeinde. Die Zahl der Löschhubschrauber wurde im Laufe des Tages deutlich reduziert. Einige der Helikopter blieben aber bis in die Abendstunden vor Ort und standen in Alarmbereitschaft. <BR /><BR />Die Sektion Zivilschutz des Weißen Kreuzes verpflegte die Einsatzkräfte mit Getränken und Essen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1138362_image" /></div> <BR /><BR /><BR />„Wir möchten uns schon einmal bei allen beteiligten Feuerwehren, Einsatzorganisationen und Behörden herzlich für die hervorragende Einsatzleistung bedanken. Nur durch die gute Zusammenarbeit und den Einsatz jedes und jeder Einzelnen war es möglich, eine weitere Brandausbreitung auf Höfe und Gebäude zu verhindern“, schreibt der Landesfeuerwehrverband.<BR /><BR />Auch die Gemeinde Latsch schreibt: „Die gesamte Einsatzleitung bedankt sich für die Solidaritätsbekundungen vor Ort, aber auch bei den zahlreichen Organisationen aus dem Ausland, welche ihre Hilfe angeboten haben.“<BR /><BR /><i>Sehen Sie in der Bildergalerie aktuelle Fotos vom Samstagmorgen:</i><BR /><BR /><embed id="dtext86-68906782_gallery" /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1137891_image" /></div> <h3> 100 Hektar Wald am Sonnenberg betroffen</h3>Das seit Donnerstagmittag vom Waldbrand betroffene Gebiet ist riesig. Viele kleine und große Brandherde verteilen sich über 100 Hektar Fläche – eine große Herausforderung, besonders angesichts des Windes, der die Flammen immer wieder anzufachen droht. <b>Seit Freitagnachmittag ist das Feuer unter Kontrolle und eingegrenzt.</b><BR /><BR /><BR /> <video-jw video-id="9p2GwUWa"></video-jw> <BR /><BR />Die Einsatzkräfte rechnen damit, dass die Arbeiten noch einige Tage andauern werden, bis alle Glutnester gelöscht sind.<BR /><BR /> <div class="embed-box"><div class="container-wrapper-genially" style="position: relative; min-height: 400px; max-width: 100%;"><img src="https://img.genial.ly/5fd380c29270490f70f47a03/f30fb79b-ab39-43a4-b16e-6acb3b0565c8.jpeg" class="loader-genially" style="position: absolute; top: 0; right: 0; bottom: 0; left: 0; margin-top: auto; margin-right: auto; margin-bottom: auto; margin-left: auto; z-index: 1;width: 80px; height: 80px;"/><div id="67cafbeb33bc3b73ae9d3bed" class="genially-embed" style="margin: 0px auto; position: relative; height: auto; width: 100%;"></div></div><script>(function (d) { var js, id = "genially-embed-js", ref = d.getElementsByTagName("script")[0]; if (d.getElementById(id)) { return; } js = d.createElement("script"); js.id = id; js.async = true; js.src = "https://view.genially.com/static/embed/embed.js"; ref.parentNode.insertBefore(js, ref); }(document));</script></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1137678_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1137894_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><i>Sehen Sie in der Galerie Fotos vom Einsatz und von der Zentrale am Sportplatz in Latsch:</i><BR /><BR /><embed id="dtext86-68895171_gallery" /><BR /><BR />130 Wehrleute mehrerer Feuerwehren standen gestern seit den Morgenstunden im Einsatz, nachdem sie bereits tags zuvor gelöscht und in der Nacht Brandwache gehalten hatten. Im Schichtdienst – jeweils 8 Stunden – wechseln sich die Wehrleute ab. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1137897_image" /></div> <BR /><BR /> Auch die Forstbehörde, die Bergrettung, die Finanzpolizei, die Notfallseelsorge, die Carabinieri, die Ortspolizei und der Zivilschutz standen und stehen im Einsatz.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1137900_image" /></div> <BR /><BR /><embed id="dtext86-68895500_gallery" /><BR /><BR />Einige Höfe waren von den Flammen besonders bedroht: Einsatzkräfte und Bewohner versuchen seit Donnerstag, ihr Hab und Gut abzuschirmen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1137747_image" /></div> <h3> Schäden am Wald und bisher an einem Hof</h3>Auf einem Hof ist ein Schuppen dem Feuer zum Opfer gefallen – Haus und Stadel konnten aber bisher erfolgreich verteidigt werden.<BR /><BR />Die Brände haben eine Spur der Verwüstung im Wald am Vinschger Sonnenberg hinterlassen.<BR /><BR />Die Straße nach St. Martin im Kofel sowie sämtliche Wanderwege und Biketrails im großräumigen Umkreis der rund 100 Hektar großen Brandfläche bleiben auf Anordnung des Bürgermeister gesperrt. Die Staatsstraße hingegen kann nach Ortsaugenscheinen und Überprüfungen geöffnet bleiben. „Derzeit ist die Straße sicher“, bestätigte am Freitagmittag Landesgeologe Volkmar Mair.<h3> Ermittlungen zum abgebrannten Auto: Eigentümer ausgeforscht</h3>Die Ermittlungen zum Auto, von dem der Großbrand ausgegangen sein dürfte, dauern an. Der Halter des betroffenen Fahrzeugs soll identifiziert worden sein, wie am Freitag bekannt wurde: Es soll sich bei diesem nicht um einen Südtiroler, sondern um einen Urlauber handeln.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1137759_image" /></div> <BR /><BR /> Die rechtlichen und versicherungstechnischen Verantwortlichkeiten sind noch nicht geklärt.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1137681_image" /></div> <BR />6 Hubschrauber waren gestern im Löscheinsatz: 2 Airbus H125 des Grödner Unternehmens Elikos mit einem Fassungsvermögen von je 1000 Litern Löschwasser; außerdem 2 weitere typgleiche Maschinen des Unternehmens Heli Austria, das in Sinich und Terenten Stützpunkte hat.<BR /><BR /> Heli Austria hat bereits gestern den Löschhubschrauber Super Puma aus Mayrhofen in Nordtirol entsandt: Er kann einen Löschcontainer transportieren, der ungefüllt 3700 Kilogramm wiegt. 4000 Liter Wasser können so in einem Flug herbeigeschafft werden. Eine zweite solche Maschine, die derzeit in Graz bzw. Wien im Einsatz stand, wird für den Nachmittag im Vinschgau erwartet.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1137603_image" /></div> <h3>Der Löschhubschrauber Super Puma: Unschätzbare Hilfe für die Wehrleute</h3>Technische Details: Der Airbus AS 332 L1/L Super Puma mit 2 Triebwerken hat einen Rotordurchmesser von 15,6 Metern. Sein maximales Abfluggewicht mit Außenlast beträgt 9350 Kilogramm. Der Super Puma hat eine maximale Tragkraft von 4200 Kilogramm – für den Löscheinsatz ist das ein unschätzbarer Vorteil. 4000 Liter Löschwasser kann er in einem Flug zum Sonnenberg bringen – das alles mit 240 Kilometern pro Stunde.<BR /><BR />Wasser steht glücklicherweise in ausreichendem Umfang zur Verfügung. „Das große Volumen ist wichtig für die Löschwirkung“, erklärt Heli-Austria-Geschäftsführer Roy Knaus.<BR /><BR />Die Piloten, die die riesigen Maschinen steuern, brauchen viel Erfahrung: „Rauch und Wind machen die Koordination zur Herausforderung – gerade, weil mehrere Hubschrauber in der Luft sind“, erklärt Knaus. „Sicherheit ist die oberste Priorität.“<BR /><BR /><embed id="dtext86-68893088_quote" /><BR /><BR />Um in Italien – und damit in Südtirol – bei Löscheinsätzen fliegen zu dürfen, müssen die Piloten ein besonderes Zertifikat der Flugsicherheitsbehörde Enac vorlegen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1137699_image" /></div> <BR /><BR />„Die Super-Puma-Piloten, die für uns im Vinschgau fliegen, kommen aus Süd- und Nordtirol. 2 weitere – ein Trentiner und ein Nordtiroler – sind unterwegs“, erklärt Knaus. „Für sie ist das Löschen eine Herzenssache – gerade, wenn es in der Heimat brennt.“<BR /><BR />Die Einsätze in der Luft werden derzeit über den Sportplatz in Latsch abgewickelt. „Abends fliegen die Super Pumas nach Sinich zu unserem Landeplatz“, sagt der Heli-Austria-Chef.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1137606_image" /></div> <BR />Sein Unternehmen ist regelmäßig bei Löscheinsätzen gefordert: „Die beiden Super Pumas, die im Vinschgau zum Einsatz kommen, sind immer in Europa stationiert. Im Sommer – von Juni bis September – haben wir einen fixen Auftrag der Forstbehörde in Sardinien. Diese Maschinen werden auch für Seilbahn- oder Mast-Montagen verwendet.“<BR /><BR />Auch außerhalb Europas fliegt das Unternehmen mit seinen Super Pumas: „2 unserer Hubschrauber sind gerade in Chile zum Feuerlöschen, 2 weitere sind auf dem Weg nach Südkorea – dort verrichten wir einen geregelten Feuerlöschdienst“, so Knaus.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1137483_image" /></div> <BR /><div class="img-embed"><embed id="1137486_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1137531_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1137465_image" /></div> <BR /> <video-jw video-id="iS7K3H7m"></video-jw> <BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-68891631_gallery" /><BR /><h3> Landeshauptmann sichert volle Unterstützung zu</h3>Landeshauptmann und Bevölkerungsschutzlandesrat Arno Kompatscher hat sich am Freitagmorgen bei einem Erkundungsflug selbst ein Bild der Lage vor Ort verschafft. Er sicherte den Einsatzkräften vor Ort seine volle Unterstützung zu und betonte, dass er alle Entscheidungen mittrage. Er richtete seinen Dank an alle Einsatzkräfte vor Ort.<BR /><BR />60 Menschen waren evakuiert, 11 Personen wurden am Donnerstag verletzt und 5 mussten ins Krankenhaus gebracht werden. <BR /><BR /><b>Die Evakuierten waren über Nacht privat oder in einem Hotel untergebracht.</b> Sie wurden von Helfern des Weißen Kreuzes und von der Notfallseelsorge begleitet.<BR /><BR /> <video-jw video-id="H49kZkf2"></video-jw> <BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/feuer-am-vinschger-sonnenberg" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Alle Details vom Donnerstag lesen Sie hier.</a><BR />Die Lage wird seitens der Zivilschutzbehörde laufend neu bewertet.<BR /><BR /><i>STOL hält Sie am Laufenden.</i>