In der kalten Jahreszeit ist die UV-Intensität zwar geringer als im Sommer, dennoch ist ein adäquater Sonnenschutz auch in diesen Monaten wichtig. Denn die UV-Strahlung kann auch im Winter Schäden anrichten, und sie wird auch von Wolken nicht aufgehalten. „90 Prozent der UV-B-Strahlen dringen auch durch Wolken hindurch. Man nimmt sie aber nicht wahr, weshalb die Gefahr eines Sonnenbrandes bei fehlender Sonne oft unterschätzt wird“, erklärt Dr. Leyla Rafi-Stenger. <BR /><BR /> <div class="embed-box"><div class="container-wrapper-genially" style="position: relative; min-height: 400px; max-width: 100%;"><img src="https://img.genial.ly/5fd380c29270490f70f47a03/f30fb79b-ab39-43a4-b16e-6acb3b0565c8.jpeg" class="loader-genially" style="position: absolute; top: 0; right: 0; bottom: 0; left: 0; margin-top: auto; margin-right: auto; margin-bottom: auto; margin-left: auto; z-index: 1;width: 80px; height: 80px;"/><div id="6735e17a645bfab9c485f821" class="genially-embed" style="margin: 0px auto; position: relative; height: auto; width: 100%;"></div></div><script>(function (d) { var js, id = "genially-embed-js", ref = d.getElementsByTagName("script")[0]; if (d.getElementById(id)) { return; } js = d.createElement("script"); js.id = id; js.async = true; js.src = "https://view.genially.com/static/embed/embed.js"; ref.parentNode.insertBefore(js, ref); }(document));</script></div> <BR /><BR />Daher sollte auch im Winter und bei bewölktem Himmel auf Sonnenschutz mit einem Lichtschutzfaktor zwischen 30 und 50 geachtet werden. „Vor allem in der Höhe oder im Schnee ist das wichtig“, betont die Fachärztin. „Pro 1000 Höhenmeter nimmt die schädliche UV-B-Strahlung um 15 Prozent zu. Die Licht-Reflexionen durch den Schnee intensivieren die UV-B-Strahlung um bis zu 90 Prozent.“ <BR /><BR />Im Winter reicht es, die unbedeckten Körperareale einzucremen. Dabei sollte man Sonnenschutzcremes mit hohem Fettanteil zum besseren Schutz der Haut bevorzugen.<BR /><BR /><embed id="dtext86-67385117_quote" /><BR /><BR />Dr. Leyla Rafi-Stenger warnt davor, den häufig fehlerhaften und fragwürdigen Informationen in sozialen Medien Aufmerksamkeit zu schenken. Sie hat die häufigsten Mythen rund um den Sonnenschutz gesammelt und aus fachärztlicher Sicht beurteilt. <h3> „Eine gesunde Bräune gibt es nicht“</h3>Unstrittig sei, dass die Sonnenstrahlung wesentlich für die Entstehung sowohl von schwarzem als auch von weißem Hautkrebs sei. Jeder Sonnenbrand sei gefährlich, die Haut vergesse keinen einzigen davon. <BR /><BR /> Auch wenn sich die Haut durch Bräunung vor weiterer schädlicher UV-Strahlung zu schützen versuche, dieser Selbstschutz sei nur minimal. „Eine gesunde Bräune gibt es nicht“, betont Dr. Rafi-Stenger.