Beim näheren Hinsehen der Anrainer stellte sich heraus, dass er ein Stück gerissenes Wild bis hierher geschleift hatte und dabei war, dieses zu fressen. Zuvor hatte er offensichtlich das Reh in einen Herdenschutzzaun, der eigentlich den Wolf fernhalten sollte, versprengt und dann gerissen. Reste des Zauns lagen noch beim Kadaver.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1307622_image" /></div> <BR /><BR />Die Stelle liegt nur 400 Meter von der Mittertaler Grundschule und vom Kindergarten entfernt und 50 Meter neben einem Waldstück, das gerne von Kindern zum Spielen aufgesucht wird. <BR /><BR />Der Besitzer der Hofstelle, die ebenfalls daneben liegt, hat den Vorfall den Behörden gemeldet. Das verstärkte Auftreten von Wölfen, die anscheinend ihre Scheu vor dem Menschen verloren und sich auch am helllichten Tag bis an Häuser wagen, stimmt die Bevölkerung besorgt. <BR /><BR />„Unsere Kinder lieben das Spiel im Wald und am Waldrand, erst am Samstag sind wir mit mehreren Kindern zum Müllsammeln in diesem Waldstück gewesen“, sagt eine Anrainerin.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/hund-von-wolf-in-antholz-attackiert-bin-froh-dass-er-noch-lebt" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet</a> kam es erst kürzlich in Antholz zu einer weiteren Begegnung mit einem Wolf: Ein Spaziergang am Antholzer See endete für einen Einheimischen und seinen Hannoveraner Schweißhund in einem Albtraum. Nahe der Enzianhütte kam es zur direkten Konfrontation mit einem Wolf – mit blutigen Folgen.