Mittwoch, 18. September 2019

S.O.S. Zebra: 10 Projekte für Kinder und Jugendliche

„Schau links, schau rechts und los!“ Rechtzeitig in den ersten Schulwochen mahnt die Kampagne S.O.S. Zebra mit diesem Motto wieder, im Straßenverkehr achtsam zu sein - vor allem an den über 3000 Zebrastreifen, aber grundsätzlich auf allen Straßen in Südtirol.

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Foto: © D

In diesem Jahr wird im Rahmen des Projekts wieder verstärkt mit den Schulen zusammengearbeitet. Es sei besonders wichtig, bei den Kleinsten zu beginnen, denn sie brauchen am meisten Schutz, ist Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider überzeugt. „Mit S.O.S. Zebra sollen die Schul- und Heimwege der Kinder und Jugendlichen sicherer werden. Zugleich sollen sie für nachhaltige Mobilität sensibilisiert werden.“

Smombies im Straßenverkehr und andere Gefahren

Heuer werden 10 Projekte über die Schulen angeboten. Neu ist das Projekt „Augen auf Smombies im Straßenverkehr“. Dabei erfahren die Schüler, wie stark sie durch Smartphones im Straßenverkehr abgelenkt werden können.

Beim Projekt „Mein Fahrrad und ich“ lernen die Schüler, einfache Reparaturen am Rad selbst zu machen ebenso wie die wichtigsten Verkehrsschilder, Regeln und Vorschriften. Bei der Aktion „S.O.S. Zebra“ machen die Schüler Erkundungsrundgänge im näheren Umfeld der Schule und üben das richtige Verhalten am Zebrastreifen, Gehsteig, usw.

Ähnlich ist das Projekt „Mobilitätscheck Schule“: Die Schüler lernen, Gefahrenstellen am Schulweg zu erkennen, gefährliche Situationen zu besprechen und selbst Maßnahmen zu ergreifen, wie etwa Hinweisschilder basteln.

Dass Autos nicht nur Straßen, sondern auch sonst viel Platz brauchen, erfahren Schüler beim Projekt „Das Stehzeug“, bei dem es um den Flächenverbrauch von Verkehrsinfrastrukturen geht. Die Schüler messen selbst den Platzverbrauch, machen eine Autoumfrage und basteln ein Stehzeug um die Ortsbewohner zu sensibilisieren.

Bei „Sei clever, sei safe“ wird den Kindern gezeigt, wie Bremswege, Gefahren und Wahrnehmung jeweils aus der Sicht von Autolenkern und Radfahrern ist.

Als „Verkehrsdetektive“ erforschen die Schüler nach einer theoretischen Einführung zur nachhaltigen Mobilität die Auswirkungen auf die Umwelt und den Menschen, und zwar auf einer vielbefahrenen Straße in der Nähe und zählen und analysieren den Verkehr. Zudem messen sie Lärm und Abgase.

Die Wanderausstellung zur Mobilität veranschaulicht verschiedene Aspekte von Mobilität anhand von Schautafeln und interaktiven Arbeitsaufträgen. Zudem gibt es einen Tag der Mobilität für die Mittelschüler und einen für die Oberschüler, jeweils im Safety Park in Pfatten, bei denen sie unter anderem auch Elektro- und Wasserstoffautos testen können, Bremswege selbst erleben und Wissenswertes über Verkehrsregelung erfahren.

lpa/stol

stol