Ein Kostenvergleich spreche klar für den Verbleib der Schule an ihrem derzeitigen Standort. "Sogar der landeseigene Projektentwurf spricht eindeutig für eine Modernisierung der Schule am heutigen Standort", betont er.Daraus folge auch sein Lösungsvorschlag. "Die Liegenschaftstransaktion zwischen Land und Gemeinde Bozen könnte durchaus aufrecht bleiben und Grundlage für einen ganz neuen Schritt bilden, der einfach, sparsam, und konsensfähig ist: Das Land übernimmt das Eigentum am heutigen Aufschnaitergebäude und finanziert im Gegenzug der Gemeinde Bozen dessen Umbau zu einer zeitgemäßen, modernen Mittelschule gemäß dem Landes-Projekt", erklärt Benedikter.Spagnolli: Luigi Spagnolli spricht sich aber dagegen aus. "Vieles ist bereits in die Wege geleitet worden", betonte Bozens Bürgermeister, so habe das Land der Stadt das Gebäude bereits abgekauft. "Die Stadt wäre nie in der Lage, es zurückzukaufen, außerdem wurde in das Projekt bereits viel investiert", unterstrich Spagnolli am Mittwoch. Er bleibe seinen Entscheidungen treu. Der fehlende Grund könne auch enteignet werden, wenn alle Verhandlungen nichts brächten.