Was Spagnolli zum Urteil sagt.<BR /><BR />Luigi Spagnolli zeigt sich „ziemlich überrascht“ vom Urteil des Staatsrates. Spagnolli erließ im Jahr 2014 jene Baukonzession, die die Erweiterung des Twenty zum Landeseinkaufszentrum möglich machte. Das juridische Hickhack endete für Spagnolli letztlich in einem vollständigen Freispruch. <BR /><BR />Was die Abwicklung des Verfahrens anbelangt, sieht es nun hingegen anders aus. Das Gericht sieht hier Unregelmäßigkeiten und hat nun sowohl Baugenehmigung als auch die Ausweisung der Zone für den Zubau sowie den Beschluss der Landesregierung zur Verdoppelung des Twenty annulliert. <BR /><BR />Senator Luigi Spagnolli betont, es gehe nun darum, „als Gemeinde- und Landesverwaltung zu prüfen, ob es möglich ist, im öffentlichen Interesse etwas zu retten oder nicht.“ <h3> Unternehmer nicht „schuld“</h3>Das Landesgesetz sei klar, und definiere, dass es ein einziges Landeseinkaufszentrum geben soll. Die Standortfindung sei damals transparent abgelaufen, auch wenn das Gericht nun bewerte, dass ein Wettbewerb notwendig gewesen wäre. Stattdessen habe damals eine Kommission über den geeignetsten Standort entschieden. „Ich glaube jedoch, dass man letztendlich immer zum gleichen Ergebnis gekommen wäre“, sagt Spagnolli. <BR /><BR />Der Unternehmer (sprich die Podini Holding), der inzwischen agiert und das Einkaufszentrum gebaut habe, sei nicht „schuld“ an der damaligen Abwicklung des Verfahrens. Er habe zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen und eine Brücke für die Stadt errichtet. <BR /><BR />Auch für die Betreiber selbst sei dieses Urteil völlig unerwartet gekommen. <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/das-sagen-die-twenty-chefs-zum-urteil" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier lesen Sie, was die „Twenty“-Chefs zum Urteil sagen.</a>