Mittwoch, 08. April 2020

Spanien plant ab Ende April schrittweise Rückkehr zur Normalität

Das besonders schwer von der Corona-Pandemie betroffene Spanien könnte nach Auffassung der Regierung Ende April Schritt für Schritt zu einer gewissen Normalität zurückkehren.

Spanien  sieht im Kampf gegen das Coronavirus Licht am Ende des Tunnels.
Spanien sieht im Kampf gegen das Coronavirus Licht am Ende des Tunnels. - Foto: © APA (AFP) / PIERRE-PHILIPPE MARCOU
Kurz vor der offiziellen Verlängerung der strikten Ausgangsbeschränkungen bis zum 26. April versicherte Finanzministerin und Regierungssprecherin María Jesús Montero am Mittwoch in einem Interview mit dem Sender „Antena 3“, dass die Bürger nach diesem Datum langsam „ihr normales Leben zurückgewinnen können“. Für Menschen, die Straßen und Plätze bevölkerten, werde es aber „klare Anweisungen“ der Regierung geben, so Montero.

In Spanien herrscht seit dem 15. März ein striktes Ausgehverbot, das nun bereits zum zweiten Mal verlängert wird. Das Parlament muss der von Ministerpräsident Pedro Sánchez angekündigten Maßnahme am Donnerstag noch zustimmen. Die knapp 47 Millionen Spanier dürfen nur zum Einkaufen und in Sonderfällen vor die Tür, Spaziergänge oder Sport sind nicht erlaubt.

Die strengen Beschränkungen zeigen jedoch langsam Wirkung: Die Zahl der Neuinfektionen ist mittlerweile deutlich rückläufig. Sánchez hatte vor wenigen Tagen bereits durchblicken lassen, dass es ab Ende April Lockerungen für die Bevölkerung geben werde.

dpa