Nach Angaben der Frau, die mit an Bord war, hörte sie ihren über Bord gefallenen Mann noch rufen, sie solle den Motor des Segelboots ausschalten, hieß es weiter. Obwohl sie einen Bootsführerschein besitze, sei sie in Panik geraten und habe das Boot nicht rechtzeitig stoppen können. Das Schiff habe sich dadurch von der Stelle, an der ihr Mann ins Wasser gefallen war, entfernt.<h3> Drei Tage ohne Notruf</h3>Zudem habe das Boot sich in einem Gebiet ohne Mobilfunkempfang befunden, sodass die Frau zunächst keinen Notruf habe absetzen können. Unklar ist, warum sie es nicht per Funk machte.<BR /><BR />Im Sommer wimmelt es in der Region von Segel- und anderen Booten. Als sie wieder Handy-Empfang gehabt habe, habe sie einen Freund der Familie in Spanien kontaktiert. Zu diesem Zeitpunkt waren nach ihren Angaben bereits drei Tage seit dem Sturz ins Meer vergangen.<BR /><BR />Das Segelboot wurde inzwischen in den griechischen Hafen von Pylos gebracht. Die Frau befindet sich dort bei ihrer Familie und steht nach Angaben griechischer Medien unter Schock. Die Suche nach dem 66-Jährigen läuft weiter. Griechische Behörden und vorbeifahrende Boote und Schiffe prüfen nach eigenen Angaben alle verfügbaren Hinweise, um den Vermissten zu finden.