Elf der Festgenommenen stammten aus Spanien, einer aus Italien, die übrigen aus insgesamt 13 Ländern Lateinamerikas. Die spanische Polizei wurde bei ihren Ermittlungen von Interpol und der interamerikanischen Polizeibehörde Ameripol unterstützt.Die Ermittlungen hätten begonnen, als spanische Cyberagenten im sogenannten Darknet auf eine Verbindung zu einer Whatsapp-Gruppe stießen, in der spanischsprachige Pädophile aus verschiedenen Ländern Kinderpornografie austauschten, teile die Polizei weiter mit. Die Ermittlungen wurden auf 24 Länder und mehr als 100 Personen ausgeweitet.Ein Festgenommener hat seine beiden Töchter missbrauchtUnter den Festgenommenen sei ein 47-jähriger Uruguayer, der gestanden habe, seine beiden Töchter (6 und 15) missbraucht und Videoaufnahmen davon mit anderen Pädophilen über Whatsapp und den Kurznachrichtendienst Twitter geteilt zu haben.In Panama gab sich ein Mann im Netz als Minderjähriger aus und brachte Mädchen dazu, ihm intime Aufnahmen zu schicken, um sie anschließend damit zu erpressen. In der spanischen Stadt Tarragona sei ein „Multi-Rückfalltäter“ geschnappt worden, in Sevilla ein Minderjähriger, der eine der Chatgruppen verwaltete.Bei Hausdurchsuchungen wurden unter anderem zehn Computer, 18 Festplatten, 79 Handys, zwei Tablets und weitere Speicher-Hardware beschlagnahmt.dpa