Freitag, 01. April 2016

Spannung im Benko-Entscheid: Projekt treibt Bürger an die Urnen

In etwa Halbzeit im Benko-Entscheid: Seit Dienstag sind über 90.000 Bürger aufgerufen, ihre Stimme in der Volksbefragung zum Projekt des Nordtiroler Investors abzugeben. Eine Zwischenbilanz.

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Eine Woche lang steht die Landeshauptstadt ganz im Zeichen des Benko-Projekts: Von Dienstag, 29. April bis Montag, 4. April können die Bürger ihre Meinung zum Projekt in einer Volksbefragung zum Ausdruck bringen – und so über die Zukunft des Areal rund um den Bozner Busbahnhof bestimmen.

So sieht der Wahlzettel aus.

 

Wahlberechtigt sind insgesamt 93.599 Bürger. In etwa 90.000 davon sind in Bozen Ansässige, der Rest setzt sich aus Pendlern zusammen. Personen, die für Arbeit oder Ausbildung regelmäßig nach Bozen kommen, konnten im Vorfeld um die Teilnahme an der Befragung ansuchen.

Bis Donnerstagabend hatten insgesamt 17.939 Bürger abgestimmt. Das entspricht einem Anteil von rund 19 Prozent. Das Benko-Projekt treibt Bozner und Pendler zu den Urnen.

Kein Quorum: Es bleibt spannend

Wie berichtet, hat der kommissarische Verwalter von Bozen Michele Penta angekündigt, dass er sich an das Ergebnis halten werde – egal wie viele Bürger am Ende an der Befragung teilgenommen haben. Ob nun Benko-Befürworter oder Benko-Gegner derzeit die Nase vorn haben, lässt sich allerdings nicht abschätzen.

Gültiger Ausweis ist ein Muss

Gewählt werden kann an 28 Sitzen in 21 Gebäuden verteilt auf die Stadtviertel in Bozen, von 8 bis 20 Uhr. Es gibt einen 29. mobilen Sitz, der Seniorenheime und Krankenhäuser bedient, sofern die Bürger einen entsprechenden Antrag stellen. Die Wahllokale finden Sie hier aufgelistet.

Jeder Wahlberechtigte darf in einem Amt seiner Wahl seine Stimme abgeben. Wichtig dabei: Ausweis mitnehmen. Alle Details zur Benko-Befragung finden Sie hier.

stol

stol