Montag, 22. Mai 2017

SPD-Zentrale in Berlin wegen verdächtigem Gegenstand geräumt

Inmitten der Beratungen des SPD-Parteivorstandes über das Regierungsprogramm für die deutsche Bundestagswahl ist am Montag die Parteizentrale in Berlin evakuiert worden.

Inmitten der Beratungen des SPD-Parteivorstandes über das Regierungsprogramm für die deutsche Bundestagswahl ist am Montag die Parteizentrale in Berlin evakuiert worden.
Inmitten der Beratungen des SPD-Parteivorstandes über das Regierungsprogramm für die deutsche Bundestagswahl ist am Montag die Parteizentrale in Berlin evakuiert worden. - Foto: © shutterstock

Grund dafür sei der Fund eines verdächtigen Gegenstandes in der Poststelle des Willy-Brandt-Hauses, sagte ein Pressesprecher.

Die Mitglieder des Parteivorstandes und die Mitarbeiter versammelten sich außerhalb des Gebäudes auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Die Polizei sperrte das Gebäude ab. Im Gebäude waren Warnsirenen zu hören.

Der Parteivorstand sollte ab 10 Uhr über Kerninhalte ihres Wahlprogramms beraten, mit denen Kanzlerkandidat Martin Schulz in die heiße Wahlkampfphase zieht. Der Leitantrag der Parteispitze ist die Grundlage für das Wahlprogramm, das am 25. Juni bei einem Parteitag in Dortmund beschlossen werden soll.

Die SPD will neben ihrem Kernanliegen der sozialen Gerechtigkeit die Bürger beyi Sozialabgaben entlasten sowie bei der inneren Sicherheit mit dem Ruf nach mehr Polizisten und härteren Gesetzen klare Kante zeigen. Die besonders heiklen Konzepte für Steuern und Pensionen sind noch nicht fertig.

apa/reuters/dpa

stol