<BR /><BR />Die Operation, durchgeführt von der Carabinieri-Kompanie Brixen, endete in den frühen Morgenstunden des 2. Mai mit einer spektakulären Verhaftung. Die Verdächtigen stehen im dringenden Verdacht, gezielt Einbrüche in mehreren Beherbergungsbetrieben verübt zu haben.<BR /><BR />Die Männer waren mit einem Alfa Romeo Giulietta unterwegs, als sie nach zwei mutmaßlichen Einbrüchen in Hotels in Natz-Schabs auf die A22 auffahren wollten. An der Mautstelle Vahrn errichteten die Einsatzkräfte eine Straßensperre, um die Flucht zu verhindern. Als die Täter das Haltesignal bemerkten, reagierten sie mit Gewalt: Der Fahrer beschleunigte und rammte frontal ein Dienstfahrzeug der Carabinieri.<BR /><BR />Trotz des heftigen Aufpralls und erheblicher Sachschäden gelang es den Beamten, die drei Männer albanischer Herkunft zu überwältigen. Die Verhaftung gestaltete sich schwierig, da die Verdächtigen massiven Widerstand leisteten. Zwei Carabinieri wurden dabei verletzt.<BR /><BR />Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs stellten die Ermittler umfangreiches mutmaßliches Diebesgut sicher, darunter Schmuck und Bargeld. Zudem wurden Einbruchswerkzeuge und Tarnkleidung gefunden.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1309470_image" /></div> <BR /><BR />Weitere Ermittlungen in Zusammenarbeit mit lokalen Dienststellen ergaben, dass die Gruppe vermutlich für eine Serie von Einbrüchen in den Tagen zuvor verantwortlich ist. Betroffen waren mehrere Hotels in den Gemeinden Abtei, Kiens und Schenna. Den Ermittlungen zufolge gingen die Täter systematisch vor, wählten gezielt hochwertige Betriebe aus und verursachten dabei erhebliche Vermögensschäden.<BR /><BR />Die drei Männer wurden wegen schweren und fortgesetztem Diebstahl in Mittäterschaft, Sachbeschädigung, Widerstand gegen die Staatsgewalt sowie schwerer Körperverletzung verhaftet und ins Bozner Gefängnis eingeliefert. <BR /><BR />Am 5. Mai bestätigte der Vorverhandlungsrichter am Landesgericht Bozen die Verhaftungen und ordnete Untersuchungshaft für alle drei Beschuldigten an.<BR /><BR />Für einen der Männer ergab sich zudem eine weitere strafrechtliche Konsequenz: Eine Datenbankabfrage ergab, dass gegen ihn bereits ein offener Haftbefehl vorlag. Dieser war im Oktober 2023 von der Staatsanwaltschaft Novara wegen anderer Straftaten im Piemont erlassen worden. Der Mann hatte sich bislang unter falschem Namen der Strafverfolgung entzogen.