„Ich war beeindruckt, wie ruhig es in den Klassenzimmern war, als die Schüler von der Bildungsnotsituation und vom Schicksal zahlreicher Mädchen in Asien erfahren haben“, sagte Professor Demchuk.<BR /><BR />Der Besuch einer Schule oder anderer Bildungseinrichtungen ist für uns bereits eine Selbstverständlichkeit; in vielen Regionen Asiens, Südamerikas und Afrikas jedoch ein Luxus. Weltweit besuchen zurzeit 62 Millionen Mädchen keine Schule. <BR /><BR />Der Status der Frauen und Mädchen in der indischen Gesellschaft ist sehr komplex. Am stärksten unter der Armut in Indien leiden immer mehr Frauen und Kinder, die schwächsten Glieder der indischen Gesellschaft. „Ohne Bildung haben die Kinder keine Chancen auf eine bessere Zukunft“, betont Projektleiter Demchuk . <BR /><BR /><b>„Bildung ist der Schlüssel zu einem besseren Leben“</b><BR /><BR />Besonders in Indien leben Millionen Mädchen, die aufgrund einer niederen Kastenzugehörigkeit abseits der Gesellschaft, an der Peripherie der Menschlichkeit leben müssen. Geldnot ist der wahre Grund, warum Familien ihre Kinder nicht in die Schulen schicken. <BR /><BR />Um dieser Bildungsnot entgegenzusteuern wurden bereits private und christliche Schuleinrichtungen in Indien gegründet, die jedoch von den dortigen Regierungen keinen Zuspruch erhalten. <BR /><BR />2008 wurde in Tiruvannamalai in Südost-Indien die St. Mary’s School gegründet und mit finanziellen Hilfen aus Südtirol ausgebaut. Seit 2 Jahren können hier alle Pflicht-Schuljahre besucht werden. Bildung ist nicht nur der Schlüssel zu einem besseren Leben, Bildung macht Mädchen und Jungen stark. <BR /><BR />„Aus diesem Grund ist es gerade in der Pandemie noch notwendiger, sich nicht in sich selbst zurückziehen, sondern konkrete Hilfe zu leisten für arme Kinder in Schwierigkeiten, um die Menschlichkeit zu verbessern“- meinte Projektleiter Professor Vasyl Demchuk.