„Man sucht es sich nicht aus suchtkrank zu sein und Spielsucht ist, sowie jede andere Sucht, ein ernst zu nehmendes Problem und muss behandelt werden. Es ist unverantwortlich, dass der Staat es zulässt, dass dieses Handicap von Spielhallenbetreibern ausgenutzt wird. Damit werden zahlreiche Familien gefährdet und in den Ruin getrieben“, betont Matthias Stuefer, 1. SKJ-Landesleiter.„Alles, das Land und die Gemeinden gegen die Eröffnung von Spielhallen tun können, muss laut der Jungschar auch getan werden. Wir tragen als Gesellschaft die Verantwortung für das Wohlergehen der Kinder und Jugendlichen. Dieses Wohlergehen ist gefährdet, wenn Erwachsene in Spielhallen ihr letztes Geld verspielen “, betont Lisa Huber, 1. Vorsitzende der Jungschar. Durch das Eröffnen von Spielhallen würden bereits Kinder und Jugendliche an das Phänomen Glücksspiel herangeführt. Es werde der Eindruck erweckt, dass der Besuch von Spielhallen zur Normalität gehöre. Auch sei der Abstand von 300 Metern zu Schulen oder Jugendeinrichtungen eindeutig zu kurz gehalten, kritisieren SKJ und KJS. Der Mindestabstand von 500 Metern sei das Minimum.