Donnerstag, 30. April 2015

Spielsucht: Verbotszonen könnten sich ausdehnen

Glückspiel, Spielsucht und Prävention waren die Themen eines Austauschtreffens zwischen Gesundheitslandesrätin Martha Stocker und Regionalassessorin Violetta Plotegher.

Badge Local
Foto: © shutterstock

Gemeinsam mit Fachleuten in der Bekämpfung der Spielsucht wurden dabei die Auswirkungen der Spielsucht sowie mögliche Abänderungen des Landesgesetzes besprochen. 

Neben den gesundheitlichen, psychologischen und sozialen Auswirkungen der Spielsucht sowie einer möglichen Verstärkung der Präventionsmaßnahmen wurde bei dem Treffen am Donnerstag das Phänomen der so genannten "Totems" angesprochen. "Dabei handelt es sich um illegale Automaten, die anstelle von Geld Sachgewinne ausgeben und insbesondere junge Menschen gefährden", erklärt Landesrätin Stocker. Bei erweiterten Treffen in den nächsten Wochen sollen die Thematik vertieft und Handlungsvorschläge ausgearbeitet werden.

Eine technische Arbeitsgruppe wird sich hingegen mit möglichen Abänderungen des Landesgesetzes gegen Spielsucht beschäftigen. "Wir wollen prüfen, inwiefern eine Erweiterung und Ausdehnung von Verbotszonen möglich ist", so Landesrätin Stocker, die sich auf eine jüngst veröffentlichte Erhebung des Forum Prävention beruft. Nur insgesamt 38 Gemeinden in Südtirol seien laut Stocker gänzlich automatenfrei. 

stol