Im Vinschgau sind Ermittler der Finanzpolizei auf Tankstellen-Betreiber gestoßen, bei der Kunden offenbar zu viel bezahlt und dafür zu wenig Treibstoff erhalten haben.<BR /><BR />Hintergrund der verstärkten Überprüfungen sind die zuletzt stark gestiegenen Spritpreise im Zuge des Nahost-Konflikts. Um Konsumenten zu schützen und für mehr Transparenz zu sorgen, wurden die Kontrollen gezielt ausgeweitet – mit konkreten Ergebnissen.<h3> „Grüne Plaketten“ fehlen</h3>Bei der Kontrolle eines ersten Tankstellenbetriebs stießen die Finanzdiener auf ein Versäumnis: An acht von insgesamt 16 Zapfsäulen fehlten die vorgeschriebenen „grünen Plaketten“. Diese Siegel des Eichamtes der Handelskammer Bozen bescheinigen die korrekte Funktion und die regelmäßige Wartung der Anlagen.<BR /><BR /> Die Zapfpistolen wurden umgehend verwaltungstechnisch beschlagnahmt. Dem Betreiber droht nun eine saftige Verwaltungsstrafe, die bis zu 12.000 Euro betragen kann.<h3> Weniger Sprit als angezeigt</h3>Nur wenig später wurden die Ermittler bei einem zweiten Treibstoff-Anbieter in der Gegend erneut fündig. Dort wiesen zwei weitere Zapfsäulen technische Defekte auf. Hier ergaben die Messungen, dass den Kunden weniger Benzin geliefert wurde, als sie am Display bezahlen mussten.<BR /><BR />Diese beiden Zapfvorrichtungen wurden sofort versiegelt. Sie bleiben so lange außer Betrieb, bis die Eichinspektoren die Anlagen technisch überprüft und neu kalibriert haben.<BR /><BR /><b> <a href="https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/trotz-steuersenkung-warum-diesel-in-suedtirol-wieder-ueber-2-euro-kostet" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wenn Sie wissen wollen, warum die Spritpreise in Südtirol trotz Akzisen-Senkung in Rom so hoch sind, das lesen Sie hier. </a></b>